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prostata und ephedrin?

 
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Bodychris2010




Anmeldedatum: 26.01.2004
Beiträge: 44
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BeitragVerfasst am: 02.02.05 | 06:00    Titel: prostata und ephedrin?

Meine frage ist wie schädlich ist Ephedrin für die prostata? was kann passiern wenn man efe öfters verwendet? und kann proscar schützen ?
danke im voraus
chris
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arena
Little Dragon



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BeitragVerfasst am: 02.02.05 | 22:35    Titel:

efedrin geht auff die prostata das ist fakt in welchen Umfang bin ich überfragt

ob proscar dagegen hilft???
theor. Ja

_________________
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Frans
Gast






BeitragVerfasst am: 03.03.05 | 23:16    Titel:

hi

stimm nicht efredij geht überhaupt nicht aud die prostata.Kann es beweißen lese das schwarze buch...efredin hat keine nebenwirkungen auf prostata.Keine ahnung aber nur sch***e erzählen .Glaubt nicht was die da sagen lies was derf machman geschrieben hat nur das zählt alles andere nicht
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arena
Little Dragon



Anmeldedatum: 20.12.2002
Beiträge: 4702
Wohnort: Bettkasten

BeitragVerfasst am: 04.03.05 | 00:25    Titel:

wat willst du?
keine ahnung und die fresse halten
Zitat:

ECA

ECA ist eine sowohl bei Steroidbenutzern als auch bei Naturals sehr beliebte Kombination zur Körperfettreduktion und darüber hinaus die nach Clenbuterol zweitpopulärste, hormonfreie Kombination im Bodybuilding. ECA besteht aus Ephedrinhydrochlorid, Coffein und Acetylsalicylsäure. Üblicherweise werden drei mal täglich 20 mg Ephedrinhydrochlorid, 200 mg Sida.html" target="_blank">Coffein und 300 mg Acetylsalicylsäure etwa 30 Minuten vor einer Malzeit eingenommen. Die Einnahmedauer beträgt in der Regel 4-8 Wochen. Die Einnahme sollte gemäß folgender Tabelle einschleichend erfolgen.

Ephedrin
Während eine Versorgung mit Acetylsalicylsäure und Sida.html" target="_blank">Coffein problemlos ist, gibt es in deutschen Apotheken leider keine nicht-verschreibungspflichtigen, reinen ephedrinhydrochloridhaltigen Präparate. Ephedrin steht auf der Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Ephedrin besitzt starke fettverbrennende Eigenschaften. Diese ensteht durch das Auslösen einer Thermogenese, das heißt einer leichten Erhöhung der Körpertemperatur. Ephedrin dockt an die Rezeptorstellen der Fettzellen an und veranlasst diese vermehrt Fettsäuren freizusetzen, die dann neben hauptsächlich aus Fetten bestehenden Nahrungskalorien zur Aufrechterhaltung der Thermogenese verbrannt werden. Diese Steigerung der Stoffwechselrate führt bei selbst bei Beibehaltung der üblichen Nahrungsgewohnheiten zu einem Fettverlust. Ephedrin hat eine stimulierende Wirkung auf die Ausschüttung der Nebennierenhormone Adrenalin und Noradrenalin. Diese beiden Hormone haben unter anderem die Aufgabe den Körper bei Gefahren in einen erhöhten Aufmerksamkeitsstatus zu versetzen. Dies geschieht indem sich Adrenalin und Noradrenalin an die Rezeptorstellen des braunen Fettgewebes im oberen Rücken setzen und dort durch Thermogenese (Wärmeentstehung) die Aktivität des Organismus erhöhen. Ein Teil der durch Ephedrin in den Blutkreislauf gelangten Fettsäuren werden folglich auch dort verbrannt. Das Hauptverbrennungsorgan ist allerdings die Skellettmuskulatur. Ephedrin verringert die Proteinabbaurate und steigert vermutlich auch die Proteinsynthese. Es konkurriert mit dem katabolen Hormon Cortison um die Rezeptorstellen der Skellettmuskulatur. Somit bleibt auch während einer Diät die stoffwechselaktive Muskelmasse erhalten und daher auch der energetische Grundumsatz. Aufgrund der Stimulation des zentralen Nervensystems und der optimierenden Wirkung des Ephedrins auf das Nerv-Muskel-Zusammenspiel führt eine maximal zwei bis drei mal wöchentliche Einnahme von 50 mg eine Stunde vor dem Training durch teils 5-15 prozentige Kraftsteigerungen zu einem bemerkenswerten Muskelwachstum. Mit Ephedrin kann nicht nur härter sondern auch länger trainiert werden, da es Erschöpfungszuständen und Konzentrationsmängeln entgegenwirkt. Bei der ECA-Anwendung ist dieser Vorteil durch die kontinuierliche Anwendung und die damit einhergehende Gewöhnung recht gering. Auf die Einnahme Niacin-haltiger Präparate sollte während der ECA-Gabe verzichtet werden, da Niacin die Freisetzung von Fettsäuren aus den Fettzellen vermindert. Die üblichen Nebenwirkungen wie Muskeltremor, erhöhter Puls und Blutdruck lassen nach einigen Tagen nach und sind in der Regel nach zehn Tagen nicht mehr akut. Ähnlich wie bei Clenbuterol kann auch bei Ephedrin eine Wachstumsstimulanz der Prostata und des Herzens nicht ausgeschlossen werden. Klinische Hinweise auf eine Wirkung auf die Rezeptoren dieser Organe existieren allerdings bislang nicht. Eine reichhaltige natürliche Ephedrinquelle bietet die asiatische, aber auch im Mittelmeerraum vorkommende, Ma-Huang-Pflanze, die bereits seit über 5000 Jahren in der chinesischen Kräuterheilkunde mannigfache Anwendung findet. Wirkung und Nebenwirkung sind schwächer als bei dem chemisch hergestellten Ephedrinhydrochlorid, weshalb die adäquate Dosierung für 25 mg Ephedrin bei ca. 750 - 1000 mg Ma Huang liegt.

Acetylsalicylsäure
Acetylsalicylsäure (2-Acetoxybenzoesäure, ASS) wird durch die Acetylierung von Salicylsäure mit Essigsäureanhydrid hergestellt. Bekannt ist Salicylsäure jedoch bereits seit der Antike. Es wurde aus der Rinde und den Blättern verschiedener Weidenbaumarten gewonnen und fand damals wie heute seinen Einsatz als Mittel gegen Fieber, Entzündungen und Schmerzen. ASS erweitert die Hautkapillare. Dadurch kann mehr Wärme abgegeben werden und somit die Körpertemperatur gesenkt werden. ASS verhindert die Prostaglandinsynthese und blockiert ein Enzym, das die zur Wiederherstellung der Zellgeschmeidigkeit nach Zellverletzungen produzierte Arachidonsäure in Prostaglandine umwandelt. Durch die Wirkung auf die Prostaglandine wird nicht nur das Schmerzempfinden verringert und Erkältungskrankheiten bekämpft, sondern auch die Blutgerinnungszeit verlangsamt und die Gefahr eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles aufgrund einer instabilen Angina pectoris, unter anderem durch die Produktionshemmung des gefäßverengend wirkenden Thromboxan, bei Risikogruppen und Infarktpatienten drastisch verringert. Gerade bei schwerem Gewichttraining kann ASS die Regeneration durch schnelleres Abheilen der während des Trainings entstehenden Muskelverletzungen beschleunigen. Durch die Verminderung der Blutverdickung kann ASS auch im Ausdauerbereich hilfreich sein. Die besten Darreichungsformen sind m. E. die Brauseform und magenfreundliche Formen wie Aspirin Protect von Bayer, da die Magenschleimhautreizung so etwas verringert wird. Nebenwirkungen, wie Magen- und Darmbeschwerden: Völlegefühl, Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Magendrücken bis zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. , werden einerseits auf die Reizwirkung der Säure und andererseits auf die Hemmung der Prostaglandinsynthese - vor allem die Prostaglandine E2 und I2 sind wichtig für den Schutz der Magenschleimhäute - zurückgeführt. Von einer chronischen Einnahme sollte also in jedem Fall abgesehen werden. Die Freude über ein verringertes Infarktrisiko ist ungleich geringer, wenn ASS erst einmal ein Loch in die Magenwand geätzt hat. Da ASS ein Vitamin-C-Räuber ist, sollten zusätzliche Vitamin-C-Gaben zur Vorraussetzung für eine Einnahme sein. Vitamin C unterstützt letztenendes auch die regenerative Wirkung der ASS. Das gelbliche, kristalline Salicin, der aus den Blättern und der Rinde verschiedener Weidenbaumarten gewonnene Ursprungsstoff der ASS, wirkt ähnlich, hat allerdings einer sehr bitteren Gechmack und muß aufgrund der zumeist nur einprozentigen Salicinkonzentration der Rindenextrakte entsprechend höher dosiert werden. Salicin wird im Gegensatz zu ASS nicht im Darm, sondern erst in der Leber und im Blut zu der wirksamen Salicylsäure verwandelt. Daher bestehr keine Gefahr für Magenprobleme. Die Wirkung des Salicin scheint mit der der ASS vergleichbar, wenn auch durch die langsamere Resorption eine Behandlung gegen akute Schmerzen nicht zu empfehlen ist.

Coffein
Coffein gehört in die Gruppe der Alkaloide, spezifischen pflanzlichen Abbauprodukten, und ist eine im Bodybuilding zu unrecht unterschätzte Substanz. Nicht ohne Grund zählt Sida.html" target="_blank">Coffein zu den quantitativen Dopingmitteln des IOC. Vorausgesetzt es wird auf einen regelmäßigen Konsum, z.B. im täglichen Kaffee, verzichtet, kann Sida.html" target="_blank">Coffein sehr hilfreich sein. Nicht nur durch die durch Anregung des zentralen Nervensystems und der Förderung der Adrenalinausschüttung entehende Beseitigung von psychischen und physischen Erschöpfungszuständen, sondern gerade durch die optimierende Wirkung auf die Kontraktilität und die Motorik der Skellettmuskulatur und seinen glykogen-sparende Wirkung, die unweigerlich zu mehr Energie durch Verbrennung von Fettsäuren führt, ist Sida.html" target="_blank">Coffein eine sehr wertvolle Substanz. Die leistungssteigernde Wirkung des Sida.html" target="_blank">Coffein auf Psyche und Physis kann durch die Zugabe von Tyrosin synergistisch potenziert werden. Unglücklicherweise treten diese durchweg positiven Wirkungen nur bei einer maximal zweiwöchentlichen Einnahme auf und dann auch nur bei Einnahme der exakten individuellen Dosis (4-6 mg pro Kilogramm Körpergewicht) genau eine Stunde vor dem Gewichtetraining. Da bei unserem Stack die Einnahme kontinuierlich und hochdosiert erfolgt, tritt eine Gewöhnung an Wirkung und Nebenwirkung bereits nach wenigen Tagen auf und die oben genannten herausragenden Wirkungen vermindern sich auf Ihren Ausgangswert. Eine natürliche Alternative zu reinem Sida.html" target="_blank">Coffein bietet das coffeinhaltige Guarana. Dieses enthält die wohl wirksamste natürliche Form des Coffeins. Das in der Nuss der tropischen Kletterpflanze zu zwischen 3 und 5 Prozent enthaltene Coffein (Guaranin) ist an Ballaststoffe und Rohfasern gebunden und wird daher langsamer abgebaut als das reine Coffein. Es belastet so den Organismus weniger und führt zu einer längeren Wirkung unter Ausbleiben der coffeintypischen nervösen Erscheinungen. Weitere Inhaltsstoffe im Sida.html" target="_blank">Guarana sind Catechin-Gerbstoffe, Harz, Saponine und Stärke. Eine Einnahme zusammen mit Grapefruitsaft ist empfehlenswert, da der Bitterstoff der Südfrucht, Naringenin, sowohl ein Enzym blockiert, das den Abbau des Coffeins zur Aufgabe hat, als auch den Gewöhnungseffekt des Körpers gegenüber Sida.html" target="_blank">Coffein deutlich hinauszögert.

Warum E,C und A?
Die durch Ephedrin iniziierten Prozesse unterliegen mehreren positiven und negativen Rückkopplungen, so daß die Wirkung nach gut zwei Wochen wieder auf Null wäre, wenn nicht durch die additive Gabe von Acetylsalicylsäure und Sida.html" target="_blank">Coffein Abhilfe geschaffen werden könnte. Beide Substanzen sind in der Lage, die für die oben genannen Rückkopplungsprozesse verantwortlichen Botenstoffe zu blockieren oder deren Synthese zu verhindern. ASS potenziert darüber hinaus die Wirkung von Ephedrin und Sida.html" target="_blank">Coffein und verlängert die Wirkung des Coffeins, indem es seinen Abbau verzögert. Coffein wiederum steigert die schmerzstillende Wirkung des Aspirin und potenziert die Eigenschaften von zentral wirkenden Sympathomimetika wie Ephedrin und Clenbuterol.

Ergebnisse
Bei beschriebener Anwendung von ECA kann man innerhalb einer Anwendung von vier Wochen mit einem Gewichtsverlust von bis zu zehn Kilogramm rechnen, insofern man seine Kohlenhydratzufuhr einschränkt und durch aerobe Ausdauerleistung niedriger Intensität die fettfreisetzende Wirkung des Ephedrin unterstützt. Bemerkenswert ist, daß Tests an übergewichtigen Personen, die weder Ihre Ernährungsgewohnheiten änderten, noch Sport trieben, zu einer ähnlich hohen Gewichtsreduktion in nur acht Wochen führten. Dieser Gewichtsverlust resultierte zu 90 % aus Verlusten an Körperfett. ECA besitzt zwar nur geringe addiktive Eigenschaften, sollte aber aufgrund der hohen Nebenwirkungen keinesfalls kontinuierlich eingenommen werden. Wenn nach zwei bis drei Wochen ein scheinbarer Stillstand des Gewichtsverlustes eingetreten ist, darf auf keinen Fall die Dosierung oder der Einnahmeintervall erhöht werden. Die exzellenten fettverbrennenden Eigenschaften des Ephedrin bleiben Stunde für Stunde aufgrund der hohen Halbwertzeit von 6-7 Sunden über mindestens acht Wochen in gleichbleibender Höhe erhalten. Dieser scheinbare Stillstand kommt meist von der Gewöhnung an das Sida.html" target="_blank">Coffein und der damit einhergehenden Verringerung des diuretischen Effektes sowie von der gesteigerten Aufbaurate fettfreier Masse.

Natürliche Stimulation

Wer meint, sich stimulieren zu müssen, aber dabei auf synthetische Amphetamine, gemeinhin als "Speed" bekannt, verzichten möchte, der kann im Pflanzenreich fündig werden. Wenn man von den beliebten coffeinhaltigen Anregungsmitteln einmal absieht, wird man unweigerlich auf die zahlreichen über trockenere Gebiete des Planeten verbreiteten Meerträubelarten stossen, botanisch Ephedra genannt.

Es handelt sich um niedrige besenartig verzweigte Büsche oder Sträucher mit dünnen immergrünen Ästchen, die an Schachtelhalm erinnern, und unscheinbaren schuppenförmigen Blättern. Wie bei Hanf gibt es männliche und weibliche Pflanzen, die sich erst zur Blüte unterscheiden lassen. Die Früchte erscheinen als kleine auffällig rote Beerenzapfen.

Meerträubel ist eine sehr urige Pflanze und bevölkert unseren Planeten schon viele Millionen Jahre. Auch ist Meerträubel ein treuer Begleiter der Menschheitsgeschichte und eine der ältesten bekannten psychoaktiven Heilpflanzen überhaupt. Es wurde als Beigabe in den Neandertalergrabhöhlen von Shanidar (auf dem Gebiet des heutigen Iran) gefunden. Seine Wirkungen wurden praktisch überall genutzt, wo es wild gedieh, sowohl in der Alten als auch in der Neuen Welt. In Kulten und religösen Ritualen spielte es immer wieder eine Rolle.

Als stimulierende Wirkstoffe enthalten alle Ephedraarten unterschiedliche und schwankende Mengen an natürlichen Amphetaminen, den sogenannten Ephedra-Alkaloiden. Zu diesen zählen l-Ephedrin, Pseudoephedrin, Norephedrin, N-Methylephedrin und einige andere. Sie alle wirken ähnlich, aber nicht identisch. Die spezielle Mischung in einer vorliegenden Ephedraprobe kann eine von sensiblen Menschen durchaus spürbar unterschiedliche Geamtwirkung entfalten. Jedoch wirken alle blutdrucksteigernd, gefäßverengend, herzschlagbeschleunigend, kreislaufstimulierend, harntreibend, antiallergisch (insbesondere nasenschleimhautabschwellend), krampflösend auf die Bronchien (hustenreizlindernd, antiasthmatisch), appetithemmend und zentral anregend.

Die Alkaloide selbst werden deshalb in Arzneimitteln eingesetzt, zum Beispiel zur Linderung von Erkältungen mit Husten oder in fragwürdigen Appetitzüglern.
Beliebt als so eine Art "Armeleute-Speed" waren Anfang der Achtziger die in Apotheken frei erhältlichen Medikamente Ephedrin Knoll (mit 0,05 Gramm d,l-EphedrinHCl pro Tablette) und Percoffedrinol, das damals noch Ephedrin und Sida.html" target="_blank">Coffein in einer sich gegenseitig verstärkenden Mischung enthielt, bis diese Präparate schließlich 1984 rezeptpflichtig wurden und dann schon bald (1987) vom Markt verschwanden.

Heute taucht Ephedrin bei uns nur noch als ein untergeordneter Bestandteil in Kombinationspräparaten auf. In den Achtzigern existierte in den USA ein legaler Versandhandel für ephedrinhaltige Tabletten und Kapseln, die stärkere, sonst nur auf dem Schwarzmarkt erhältliche "Speed"-Präparate imitierten. In Amsterdamer Headshops konnte man reines Ephedrin-Hydrochlorid erwerben, um damit "Speed" oder "Kokain"-Pulver zu strecken oder zu imitieren.

Ephedin war nie so beliebt, wie seine euphorisierenderen Konkurrenten. Es war in erster Linie problemloser und preiswerter erhältlich. Dabei können die Ephedra-Alkaloide als Ausgangssubstanzen für die Synthese der chemisch und pharmakologisch nahe verwandten illegalen Amphetamine dienen.

Mittlerweile obliegen sie deshalb einer verschärften internationalen Kontrolle.
An die Stelle der Reinsubstanzen ist in den letzten Jahren vermehrt das verträglichere Ephedrakraut getreten. (Aber Vorsicht: Es ist bei uns zumindest apothekenpflichtig und darf außerhalb höchstens als botanisches Anschauungsmaterial gehandelt werden.) Von vielen Leuten wird die Wirkung eines Ephedratees als körperlich angenehmer, weniger "brutal" und psychisch euphorisierener beschrieben, als dies bei den Pharmapräparaten der Fall sein soll. Dafür ist der reale Wirkstoffgehalt weniger abschätzbar, die Dosierung etwas problematischer. Auch enthält das Ephedrakraut Gerbstoffe und andere Substanzen, die in größerer Menge genossen durchaus "auf den Magen hauen" können.


Ephedra hat im Rahmen der Technobewegung und des damit popularisierten "Ecstasy"-Konsums eine neue Bedeutung als Zusatz anregende Kräutertabletten erlangt, die von findigen und windigen Geschäftsleuten durch massive Werbung als legale und scheinbar nicht gesundheitsschädliche "Alternative", als sogenannte "Kräuter-Ecstasys", oft maßlos überteuert, an den Mann gebracht wurden. Sie ethalten in der Regel aber nur geringe Mengen Ephedra. Dieses ist obendrein meist der einzig nennenswert psychoaktive Bestandteil. Nicht viel mehr als eine Idee in Pillenform. Selbermischen kommt auf jeden Fall preisgünstiger, und man weiß, was drin ist.

Die Ephedra-Alkaloide und damit auch das Ephedra-Kraut sind außerdem nicht ganz unbedenklich. Wer Herz-Kreislaufprobleme, insbesondere Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, besonders in Hirn und Extremitäten, Schilddrüsenstörungen, eine Prostataerkrankung, eine geschädigte Leber oder Niere oder ein Engwinkelglaukom hat oder gar schwanger ist, sollte auf jeden Fall die Finger von der Droge lassen!
Coffein verstärkt gefährliche Nebenwirkungen. Auch Alkohol und Nikotin sind sicherlich keine guten Partner für Ephedra.

Hohe Dosierungen machen sich durch Pupillenerweiterung, Nervosität, Zittern, Schweißausbrüche, eventuell Herz-Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, starke Mundtrockenheit, Harnverhaltung und Verstopfung bemerkbar. Die körperliche Symptomatik dominert.

Bei toxischen Dosen kann es zu Krämpfen, Herrhythmusstörungen, Schock und Atemlähmung kommen. Selbst Herzinfarkt und Schlaganfall werden in der medizinischen Literatur erwähnt.

Komplikationen sind allerdings bei überlegtem, gelegentlichem und wohldosiertem Gebrauch selten.


Zu den Nachwirkungen zählen insbesondere bei höheren Dosierungen oder wiederholter Einnahme eine mehr oder weniger ausgeprägte Mattigkeit, eventuell Gefühle von Niedergeschlagenheit und vor allem Schlafstörungen (Einschlafschwierigkeiten, unruhiger, schwitziger Schlaf), kurz ein Aufputschmittel-Hangover. Künstliche Stimulation geht in jedem Falle auf Kosten der eigenen Energiereserven.

Wer täglich Ephedra nimmt, geht das Risiko einer Gewöhnung ein. Schnell entwickelt sich Toleranz. Immer größere Mengen werden gebraucht, um eine der ersten Dosis auch nur annähernd vergleichbare psychisch stimulierende Wirkung zu erzielen. Das zehrt aus und erhöht erheblich das Risiko negativer Folgen.

Fahrigkeit, Nervosität, Gereiztheit, Konzentrations- und Schlafstörungen, sowie schwerwiegendere vorübergehende psychische Störungen wurden bei anhaltendem, stark übertriebenen Gebrauch von Ephedra-alkaloidhaltigen Pharmapräparaten beobachtet. Ephedrin ist so konsumiert letztlich nicht weniger bedenklich als stärkere Arten von "Speed". Vom nicht ärztlich verordneten täglichen Gebrauch ist deshalb dringend abzuraten.

Wie wirkt das Zeug nun eigentlich? Was ist der Reiz daran?

Wenn es nur ausnahmsweise mal genommen wird, dann setzt innerhalb von 15 bis 60 Minuten langsam eine Wachheit mit Klärung der Gedanken ein, oder auch eine Art von Aufgeregtheit und Hibbeligkeit, so ein Gefühl wie "jetzt gehts los", vielleicht sogar mit einer euphorischen Note zumindest zu Beginn, aber das wars dann auch schon, wenn man sich nicht selbst in den Törn reinschafft. Die Angeregtheit oder auch Erregtheit hält etwa vier Stunden deutlich und bis zu sechs oder gar acht Stunden insgesamt an. Wer zu innerer Unruhe, Aggressionen und Gereiztheit neigt, mag im Einzelfall eine Verstärkung dieser Züge erleben. Wer die Dinge eher locker angeht, mag die Stimulatuion zum mentalen Driften, sich Räkeln, zum Labern, Spazierengehen, Tanzen, Kuscheln oder Rammeln nutzen. Wenn man es auf das Letztere anlegt, sollte man nicht vergessen, daß Ephedra besonders zu Beginn seiner (auch gefäßverengenden) Wirkung und mit steigender Dosis nicht gerade die Durchblutung vor allem der männlichen Geschlechtsorgane fördert und schließlich den Orgasmus eher hinauszögert, was ja erwünscht sein kann. Die Ephedrastimmung muß nicht unbedingt erotisch sein, kann aber im entsprechenden Ambiente insbesondere von Frauen sinnlich erlebt werden. Aber watt dem einen sin Nachtigall, ist dem anderen bekanntlich sin Uhl. So kann man auch das typische Kribbeln unter der Kopfhaut auf der einen Seite willkommen heissen und geniessen oder als unangenehm nervigen Kratzreiz erfahren.

Das Inhalieren von Cannabisdämpfen in Kombination mit Ephedra wird als wohltuend beschrieben. Das Cannabis gebe dem bisweilen vergleichsweise ernüchternden oder allenfalls manischen Ephedratörn erst eine wirklich interessante, sinnliche, zusätzlich erotisierende, phantasie- und humorvolle Note, wobei andersherum das Ephedra dem wirren und ermüdenden mancheiner Cannabisdröhnung entgegenspaziere. Wie dem auch sei...

Wie wird Ephedra genommen?

Man kann das zu feinem Pulver gemahlene Ephedrakraut in Kapseln abgefüllt oder in zum Beispiel O-Saft gerührt herunterspülen. Auch Extrakte lassen sich durch Heißwasserauszug, Abfiltern und Eindampfen herstellen und ähnlich einnehmen. Alkoholische Getränke sind noch effektiver bei der Extraktion.
Die traditionelle Zubereitung erscheint allerdings als die Vernünftigste und Schmackhafteste: Man bereitet einfach einen Tee zu. Dazu werden pro Tasse oder Becher ein bis zwei Gramm der getrockneten Zweigchen mit kochendem Wasser überbrüht und zwei bis drei Minuten ziehen gelassen, damit nicht zuviel der bitteren und magenbelastenden Gerbstoffe in den Tee übergehen. Oder man läßt das Kraut zehn Minuten köcheln, bevor man abgießt. Das schmeckt dann nicht mehr so gut, extrahiert aber mehr der Alkaloide. Nimmt man frisches ungetrocknetes Kraut für die Abkochung, verbessert sich der Geschmack des Tees. Der Tee kann mit Honig oder Rohrzucker gesüßt und mit Limonensaft aufgepeppt werden. Diesen kann man auch von Anfang an zufügen. Er erhöht die Wasserlöslichkeit der Alkaloide. So zubereitet schmeckt der Ephedratee gar nicht mal so schlecht. Aber es gibt erhebliche Unterschiede in den Sorten. Leider auch im Wirkstoffgehalt. So läßt sich nicht ohne Weiteres sagen, wieviel Ephedra für die gewünschte Wirkung erforderlich ist. An eine neuerworbene Probe tasten sich Ephedra-User deshalb vorsichtig heran, Tässken für Tässken.
Die Spanne des Alkaloidgehaltes reicht von geringen Mengen von vielleicht 0,2 % bis zu 3,3 %! Im Allgemeinen steigt der Alkaloidgehalt kontinuierlich vom Frühjahr bis zum Herbst an. Deshalb werden die frischen neugewachsenen jungen Zweige meist im Oktober, manchmal auch während der Blüte geerntet.

Wieviel nimmt man denn nun?

Nehmen wir als Anhaltspunkt mal die typische medizinisch-therapeutische Dosis von EphedrinHCl. Sie liegt zwischen 0,01 und 0,05 Gramm. Zum "Aufputschen" wurden aber höhere Dosen genommen, üblicherweise 0,05 bis 0,15 Gramm (also 50 bis 150 Milligramm).
Der durchschnittliche Wirkstoffgehalt des hier erhältlichen getrockneten Ephedrakrautes dürfte zwischen 0,5 und 1,5 % Ephedra-Alkaloide betragen. Die typische therapeutische Dosis für die Einnahme als Tee liegt bei 1 bis 4 Gramm des Krautes. Wer sich stimulieren will, nimmt in der Regel mindestens 2 bis 5 Gramm.

Welche Sorten gibt es?

Insgesamt sind 44 Ephedraarten zuverlässig beschrieben worden. Fast alle enthalten Ephedra-Alkaloide. Ein paar der wichtigeren Arten seien hier genannt.
In Mexiko trinkt man einen schmackhaften "Schlankheits-Tee" von Tlanchalahua (Ephedra trifurca) in der Dosis von 1 Gramm pro Teebeutel pro Tasse, den man nur ein bis drei Minuten ziehen läßt. Eine Tasse wirkt eher subtil. Nach drei bis fünf Tassen ist eine deutliche Wirkung spürbar. In leckeren u.a. Zitronengras enthaltenden mexikanischen Teemischungen wie "Yogi" und "Samadhi" macht Ephedra trifurca einen Anteil zwischen 20 und 40 % aus.

In Mexiko wird auch Ephedra americana als Tee getrunken oder gegen Kopfschmerzen geraucht. Ephedra americana wächst in trockeneren Gebieten von Nordamerika über die Anden (curip-huaracan ist der Quetschua-Name) bis runter in den Norden von Chile (dort pingo-pingo genannt).

Aus den USA kommt manchmal der Mormonentee (meist Ephedra nevadensis) zu uns. Ein Teelöffel pro Tasse, zehn Minuten ziehen lassen, wird als Dosis für ein anregendes Getränk angegeben.

Eine robuste mehrjährige Sorte aus den Bergen Nordindiens und Tibets (von 3000 bis 5600 Meter hoch!) ist Ephedra gerardiana (Somalata). Sie läßt sich auch bei uns im Freiland anbauen und übersteht selbst harte Winter. Die Erträge sind zwar nicht gerade hoch, Potenz und Geschmack aber passabel.

Wer ein paar Sträucher sein eigen nennt, kann sie im Herbst ein wenig zurückschneiden, und in der kalten Jahreszeit im Kreise seiner Lieben das ein oder andere Tässchen geniessen. Und wie gesagt, Zurückhaltung in Sachen Ephedra zeichnet den Weisen aus.

Eine de klassischen Ephedrasorten für den Apothekenhandel ist die vom Kaukasus bis nach China (dort neben anderen Ephedraarten Ma Huang genannt) verbreitete Ephedra equisetina. Es wurden in getrockneten frischen grünen Zweigen Alkaloidgehälter von 0,6 bis 1,75 % gemessen, mit Spitzenwerten bei 3,3 %.

In denselben Gebieten gedeiht auch Ephedra intermedia ( auch Ma Huang genannt) mit mittlerem Wirkstoffgehalt (zwischen 0,8 und 1,35 % Alkaloide). Wildwachsende Ephedraarten gelten in manchen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion (insbesondere in Kasachstan) als eine der populärsten Drogen des Undergrounds. In geheimen Labors wird mitunter Ephedrin extrahiert und weitervertrieben.

Ephedra sinica (Ma Huang) aus China gilt gemeinhin als sehr potente Ephedraart, mit Spitzen bei um die 3 % im Herbst. Die Durchschnittswerte lagen jedoch bei Analysen kultivierter Pflanzen bei 1,2 bis 1,6 %. Außerdem soll "Ma Huang" als Tee nicht gut schmecken.

Im Mittelmeerraum wachsen an den Küsten und Flußufern eine Reihe von Ephedraarten, einige davon als typische schon recht ansehnliche Sträucher der Macchia (Ephedra major). Sie lassen sich im Urlaub problemlos ernten.

Interessant ist auch Ephedra distachya (auch Ephedra vulgaris genannt), die schon in der Antike medizinisch genutzt wurde. Der Tee hat einen recht angenehmen Geschmack. Wirkstoffgehalte von 0,65 bis 1,7 % der Alkaloide wurden gemessen. In ihr ist nicht, wie bei den meisten Sorten anderer Herkunft, Ephedrin das Hauptalkaloid, sondern das deutlich schwächere Pseudoephedrin. Pseudoephedrin wurde von sensiblen Gebrauchern als kaum euphorisierend und mehr körperlich wirkend beschrieben. Einzelne Bestände von Ephedra distachya und seinen nächsten Verwandten kommen auch an der südwestfranzösischen Atlantikküste und hoch bis Südtirol, die Schweiz (Ephedra helvetica) und das ungarische Donaugebiet vor. Sie sind dort aber rar und sollten geschont werden.

Auch das im Mittelmeerraum vorkommende Ephedra fragilis, das "Zierliche Meerträubel", wurde schon von "den Alten" anno dunnemals genutzt.

Der "Hammer" unter den Meerträubeln soll Ephedra breana sein. Sie wächst sich zu regelrechten Bäumen aus und beglückt die Einwohner der nordchilenischen Atacama-Wüste durch ihre Existenz.

Wo kriegt unsereins dett Meerträubli her?

Wenn man nicht selber ernten kann oder in den Herkunftsländern Ephedrakraut einkaufen will, kann man versuchen über eine "Kräuterapotheke" Ephedra zu erwerben. Die "Apothekendroge" muß einen "vorgeschriebenen Mindestgehalt" von 0,5 bis 1,25 % an Alkaloiden aufweisen. Sie soll in der Regel aus Zentralasien, Indien oder Südosteuropa stammen. Meist handelt es sich um "Ma Huang".

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chrissa
Selbsternannter Kraftsportprofi



Anmeldedatum: 02.03.2003
Beiträge: 1320
Wohnort: hamburg

BeitragVerfasst am: 04.03.05 | 13:34    Titel:

Frans bei dir kann man einfach nur den Kopf schütteln
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jackherrer




Anmeldedatum: 23.02.2004
Beiträge: 995

BeitragVerfasst am: 04.03.05 | 17:26    Titel:

Frans hat Folgendes geschrieben:
hi

stimm nicht efredij geht überhaupt nicht aud die prostata.Kann es beweißen lese das schwarze buch...efredin hat keine nebenwirkungen auf prostata.Keine ahnung aber nur sch***e erzählen .Glaubt nicht was die da sagen lies was derf machman geschrieben hat nur das zählt alles andere nicht

du egal welches Buch du liest ob gelb,blau,grünkglaskarriert,lila... in allen steht nur sch***e! merk es dir!
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