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| Verfasst am: FTW @ 10.09.06 | 17:48 |
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Boron ist ein Mineral, das in den verschiedenen Regionen der Erde in sehr unterschiedlichen Konzentrationen vorkommt. Der Gehalt an Boron in unserem Grundwasser ist im Laufe dieses Jahrhunderts stark zurückgegangen. Boron ist ein Mineral, das lange Zeit unterschätzt wurde und für die Gesundheit, Wohlbefinden und körperliche Leistung eine sehr grosse Bedeutung hat.
1986 ist Dr. Newnham, TRD Foundation England, auf die Tatsache gestossen, dass in Gebieten, in denen die Boronkonzentration hoch ist, der Anteil an Menschen, die an Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis leiden, erstaunlich gering ist. Gewisse Gebiete im Jordan weisen so hohe Konzentrationen dieses Minerals auf, dass bestimmte boronsensible Palmenarten nur dort wachsen. Die dortige Arthritisrate von 0,5 % gehört zu den niedrigsten der gesamten Erde. In Gebieten mit sehr geringer Boronkonzentration wiederum sind derartige Krankheitsfälle sehr häufig.
Vor über 60 Jahren wurde aus diversen Richtungen die Empfehlung an Arthritiskranke ausgesprochen, verschiedene Gebiete zu bereisen, deren Aufenthalt als lindernd, bzw. kurierend für deren Leiden erfahren wird. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass all diese Gebiete sehr hohe Konzentrationen des Minerals Boron aufweisen.
In vielen europäischen Ländern ist die Boronkonzentration im Grundwasser niedrig. Unter anderem ist auch Deutschland ein Mangelgebiet. Die Menge, die ein durchschnittlicher Deutscher an Boron zu sich nimmt liegt bei 1-2mg. Dies liegt unter anderem an der Superphosphatisierung des Getreideanbaus sowie an veränderten Ernährungsgewohnheiten. So lag die Aufnahme von Boron durch die Nahrung zu Anfang dieses Jahrhunderts noch bei durchschnittlich 8mg/Tag.
Von kritischem Boronmangel sind vor allem jene betroffen, deren Nahrungsquelle nur zu geringen Teilen aus Obst und Gemüse besteht. In diesen Fällen kann die tägliche Boronaufnahme sogar weniger als 1mg/Tag betragen.
Laut Dr. Newnham ist jedoch eine Dosis von 6mg Boron täglich notwendig, um Knochen und Gelenke in stabiler Gesundheit zu halten. Eine zusätzliche Calciumsupplementierung schafft dies übrigens nicht, da extra aufgenommenes Calcium nicht in allen Knochenschichten des Körpers einlagert wird, auch nicht unter Gabe von Vitamin D. Boron ist hierfür notwendig, bzw. die von Boron in Gang gesetzten Prozesse. 1998 wurde Boron in die Gruppe der essentiellen Minerale aufgenommen, und das nicht ohne Grund:
A Bedeutung von Boron für die Gesundheit
Extremer Bormangel führt dazu dass Zellwände sehr schwach und zerbrechlich werden können, was auf die Leistungsfähigkeit und Gesundheit des gesamten Körpes beeinträchtigende Auswirkungen hat. Unter anderem wird dadurch auch der Transport von Nährstoffen zu den einzelnen Zellen geschwächt..
Eine große Anzahl von Versuchen, die mit der zusätzlichen Zufuhr oder dem Entzug von Bor an Menschen vorgenommen wurden, zeigen, dass Bor beim Knochenmetabolismus entscheidend beteiligt ist und eine ausreichende Versorgung einen entscheidenden Einfluss auf die Stabilität des gesamten Skelettsystems hat.
Neue Forschungen zeigen revolutionäres: Boron wirkt vorbeugend gegen Prostatakrebs und verringert im Krebsfall deutlich die Tumorgrösse:
Die Studie des Trainingsprogramms zur Krebsausbreitung der UCLA
School of Public Health verglich die Ernährungsgewohnheiten von 76 Männern mit Prostatakrebs mit denen von 7.651 Männern ohne Krebs. Je höher der Verzehr von borreicher Nahrung war, desto mehr verringerte sich das Risiko, dass Prostatakrebs festgestellt wurde. Borsäure wirkt hemmend auf Serumsproteasen, vermindert das PSA um 87 % und verringert in einem Prostatakrebs-Maus-Model die Tumorgröße. In einer Studie, die in den 2002 Proceedings of the American Association of Cancer Research abgedruckt wurde, gaben Gallardo-Williams an, dass sich bei Mäusen, denen oral 1,7 oder 9,0 mg/ kg/Tag Borsäurelösung verabreicht wurde, die Tumorgrößen um 38 % bzw. 25 % verringerten. Die gleiche Gruppe verzeichnete Rückgänge des PSA (prostataspezifischen Antigens)um 88,6 % bzw. 86,4 %. Die Kontrollgruppe, die nur Wasser bekam, hatte keinen PSA-Rückgang oder eine Verringerung der Tumorgröße.
B Auswirkung von Bor auf die kognitive Leistung und die Gehirnaktivität
Dr. James Penland führte an Männern und Frauen Experimente zum Erforschen der funktionalen Rolle von Bor im Verhältnis zur Elektrophysiologie des Gehirns und zur kognitiven Leistung durch. Man verglich die Ergebnisse an gesunden älteren Männern und Frauen, die eine borarme Diät einnahmen, gegen eine mit reichlichem Borgehalt (etwa 0,25 mg Bor/2000 kcal/Tag gegen etwa 3,25 mg Bor/2000 kcal/Tag). Die Fähigkeit der Patienten beim Lösen von Übungen, die Wahrnehmung, Lernen, Schlussfolgern und psychomotorische Aufgaben zum Inhalt hatten, wurde ermittelt und war während der Diät mit Borentzug signifikant beeinträchtigt. Die Wellenmuster des Gehirns wurden mittels eines Elektroenzephalogramms (EEG)untersucht und zeigten bei den Patienten mit der borarmen Diät einen erhöhten Anteil der niedrigfrequenten Aktivität. Ähnliches beobachtet man oft als Reaktion auf allgemeine Fehlernährung und Schwermetallvergiftungen. Die Verfasser schlossen aus
diesen Daten, dass Bor bei der Funktion des menschlichen Gehirns und den kognitiven Leistungen eine wichtige Rolle zu spielen scheint.
C Auswirkungen von Boron auf das endokrinologische System
Nach der faszinierenden Entdeckung während einer Studie, aus welcher hervorging, dass bereits eine gering dosierte Dosis Bor innerhalb kurzer Zeit den Calciumverlust über den Urin um bis zu 40% reduzieren kann, folgten weitere Untersuchungen die zeigten, dass sich bei höherer Boronaufnahme ebenso die Knochendichte wesentlich erhöht und in alle Knochenschichten deutlich vermehrt Calcium eingelagert wird.
Nun stellten sich Forscher die Frage, wie Boron so einen dramatischen Unterschied herbeiführen konnte.
Die Antwort gab eine Blutuntersuchung von Frauen, die mit Bor supplementiert wurden. Die Werte von Estradiol und Testosteron hatten sich mehr als verdoppelt. Dadurch kam ein wenig Licht in das Mysterium, da die Absorbtion von Calcium in den Körper ein komplizierter Prozess ist, der u.a. von Steroidhormonen gesteuert/beeinflusst wird. Dass die Gewebeveränderungen durch eine Veränderung der Hormone hervorgerufen wurde die von Boron in Gang gesetzt wurde, erklärte auch die dramatischen Veränderungen bei nur gering dosierter Borongabe.
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Eine spätere Untersuchung an Männern zeigte nur schwache bzw. kaum Veränderungen der gemessenen Steroidhormone durch Boronsupplementierung, was das allgemeine Interesse an diesem Mineral vorerst wieder reduzierte.
Da es jedoch auch bei Männern zu ebenso dichterem Knochengewebe bei Boronsupplementierung kam und viele Probanden androgenähnliche Wirkungen bemerkten, ist es wieder mehr in das Blickfeld des Interesses gerückt.
Zukünftige Untersuchungen, die Faktoren wie den Einfluss Borons auf SHBG (Sexual Hormone Binding Globuline), bzw. der damit verbundene Einfluss Borons auf den freien Testosteronswert behandeln, werden mit Sicherheit mehr Licht auf das Mysterium Bor werfen.
Die derzeit am weitesten verbreitete Meinung unter Wissenschaftlern ist diese
Der menschliche Körper benötigt Boron um Oestrogen, Testosteron, Vitamin D und andere Steroidhormone zu synthetisieren. Ebenso scheint Boron Steroidhormone vor Ihrem Abbau (Breakdown) zu schützen.
Inwiefern nun Boron das endokrinologische System bei Männern beeinflusst
und warum man bei Männern die Veränderungen bisher kaum messen konnte ist indes noch nicht geklärt und bleibt vorerst Hypothese bzw. Mysterium.
Für Sportler, die bereits Boron einsetzen, ist dies jedoch nicht mehr der Fall.
Folgende Wirkungen wurden bei entsprechender Dosis beobachtet
Insbesondere Männer, die einen naturgegebenen niedrigen Testospiegel beklagen, erfahren durch eine Gabe von 9-12mg/tägl. schnell Linderung
von Symptomen wie Lustlosigkeit, Müdigkeit, Motivationsprobleme, Aengstlichkeit, schwache Konzentration, geringes Selbstwertgefühl.
Dauerhafte Supplementierung mit Bor kann zaghafte, ängstliche, stets übervorsichtige Zeitgenossen in kompromisslose Draufgänger verwandeln.
Boron erhöht imTraining die Leistungsbereitschaft und das bereits nach kurzer Einnahmezeit von bereits 6mg Bor ca. 30 Minuten vor dem Training.
Menschen, die langsam sind in Ihrer Auffassungsgabe, können durch regelmässige Boronsupplementierung Ihre Auffassungschnelligkeit wesentlich erhöhen und sowie deren mentale Power generell deutlich verbessern.
Jeder Sportler, der mit dem Gedanken spielt, Prohormone oder ähnliches nehmen zu müssen, sollte zuerst diesem Supplement eine Chance geben.
Bor ist (noch) günstig, hat auf die Gesundheit zentral positive Auswirkungen und erhöht nebenbei die mentale wie körperliche Power ganz eindeutig.
Dosierung
6-12 mg täglich
6mg um das volle Spektrum der gesundheitsförderlichen Wirkungen zu erzielen.
12mg um die mentale & physische Leistungsfähigkeit deutlich zu verbessern.
Körperliche Nebenwirkungen
Bei Dosierungen <20>12mg erhöhen das Aggressionspotential deutlich.
Daher ist die schrittweise Anhebung der Dosis dringend anzuraten.
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Quellen:
http://66.102.7.104/search?q=cache:Dd5Gd9n8wE8J:www.arthritistrust.org/Articles/Boron%2520and%2520Arthritis.pdf+boron+rheuma&hl=en
http://www.gfhnrc.ars.usda.gov/scientist/penland.html
http://www.helhetsdoktorn.nu/bor.htm
http://www.prostatakrebse.de/informationen/pdf/Strum_zu_Bor.pdf
Panel on Micronutrients, Subcommittees on Upper Reference Levels of Nutrients and of Interpretation and Use of Dietary Reference Intakes, and the Standing Committee on the Scientific Evaluation of Dietary Reference Intakes, Food and Nutrition Board. Dietary Reference Intakes for Vitamin A, Vitamin K, Arsenic, Boron, Chromium, Copper, Iodine, Iron, Manganese, Molybdenum, Nickel, Silicon, Vanadium, and Zinc; Washington, DC: National Academy Press; 2001:404-12.
2 Travers RL, et al. Boron and Arthritis: The Results of a Double-blind Study. J Nutr Med. 1990;1:127-32.
3 Newnham RE. Arthritis or Skeletal Fluorosis and Boron. Int Clin Nutr Rev. 1991;11(2):68-70.
4 Newnham RE. Essentiality of boron for healthy bones and joints. Environ Health Perspect. Nov1994;102(Suppl 7):83-5.
5 Nielsen FH, et al. Effect of Dietary Boron on Mineral, Estrogen, and Testosterone Metabolism in Postmenopausal Women. Fed Am Soc Exp Biol. 1987;1(15):394-97.
6 Volpe SL, et al. The Relationship Between Boron and Magnesium Status and Bone Mineral Density in the Human: A Review. Magnes Res. Sep1993;6(3):291-96.
7 Penland JG. Dietary boron, brain function, and cognitive performance. Environ Health Perspect. Nov1994;102(Suppl 7):65-72.
8 Nielsen FH, et al. Effect of Dietary Boron on Mineral, Estrogen, and Testosterone Metabolism in Postmenopausal Women. Fed Am Soc Exp Biol. 1987;1(15):394-97.
9 Samman S, Naghii MR, Lyons Wall PM, Verus AP. The nutritional and metabolic effects of boron in humans and animals. Biol Trace Elem Res. 1998;66(1-3):227-35.
10 Naghii MR, Samman S. The role of boron in nutrition and metabolism. Prog Food Nutr Sci. Oct1993;17(4):331-49.
11 Panel on Micronutrients, Subcommittees on Upper Reference Levels of Nutrients and of Interpretation and Use of Dietary Reference Intakes, and the Standing Committee on the Scientific Evaluation of Dietary Reference Intakes, Food and Nutrition Board. Dietary Reference Intakes for Vitamin A, Vitamin K, Arsenic, Boron, Chromium, Copper, Iodine, Iron, Manganese, Molybdenum, Nickel, Silicon, Vanadium, and Zinc; Washington, DC: National Academy Press; 2001:404-12.
12 Restuccio A, Mortensen ME, Kelley MT. Fatal ingestion of boric acid in an adult. Am J Emerg Med. Nov1992;10(6):545-7.
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