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Unterdr. und Wiederh. der endogenen Testosteronproduktion
Verfasst am: FTW @ 08.02.07 | 12:35  
von Bill Roberts, Ph.D.
http://www.mesomorphosis.com/articles/pharmacology/recovery-of-natural-testosterone-production.htm
übersetzt von User bulkolly

Nichts in diesem Artikel kann die Beratung durch einen Mediziner ersetzen. Vor der Einnahme eines Medikaments sollte immer zuerst ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden!

Eine der signifikantesten Nebenwirkungen anaboler / androgener Steroide (AAS) ist die Unterdrückung der natürlichen körpereigenen Testosteronproduktion. Es gibt eigentlich keine Möglichkeit dieses Problem zu umgehen, doch es gibt Wege dieses Problem zu minimieren und die körpereigene Testosteronproduktion relativ schnell nach einem AAS Zyklus wieder herzustellen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Problem der Unterdrückung, seiner Ursachen und den besten bisher bekannten Lösungen.

Die Gründe der Unterdrückung
Erhöhte Hormonspiegel führen generell zu einer Unterdrückung der körpereigenen Testosteronproduktion. Viele Bodybuilder sind der Meinung, dass ein erhöhter Östrogenspiegel die einzige Ursache für eine Unterdrückung ist und glauben, dass sie durch eine Blockierung des Östrogens die Unterdrückung der Testosteronproduktion verhindern können.

Dem ist allerdings nicht so. Man braucht sich z.B. nur die zweite 2-on / 4-off Case Study auf Meso-Rx anschauen, bei der Jim pro Tag 50 mg Trenbolonacetat, welches nicht aromatisiert, 50 mg Dianabol, welches aromatisiert, in Verbindung mit 250 mg Aminoglutethimid (Orimeten, Cytadren) als Aromataseinhibitor und 50 mg Clomifen als Östrogenrezeptorblocker einnahm. Jims Östrogenspiegel blieb im normalen Bereich, wenn auch er über dem Ausgangswert lag, da das Aminoglutethimid nicht ausreichte, um die Aromatase vollständig zu blockieren. Das Clomifen sollte mit normalen Östrogenspiegeln problemlos fertig werden. Wenn also die Theorie, dass Östrogen alleine für die Unterdrückung verantwortlich ist, zutreffen würde, hätte es bei Jim zu keinerlei Unterdrückung der körpereigenen Testosteronproduktion kommen dürfen. Tatsache ist jedoch, dass sein Testosteronspiegel auf ein Zehntel des Ausgangswertes abfiel. Östrogen alleine kann also nicht die einzige Ursache für diese Unterdrückung sein. Vielmehr kann es zumindest in diesem Fall nicht einmal zu einem Teil für die Unterdrückung verantwortlich gewesen sein, da der Östrogenspiegel im normalen Bereich lag und zusätzlich auch noch Clomifen verwendet wurde.
So viel zur alleinigen Unterdrückung durch Östrogen, die von vielen anderen Autoren vertreten wird, was jedoch nicht bedeuten soll, dass Östrogen nicht auch eine unterdrückende Wirkung auf die Testosteronproduktion hat: Östrogen hat definitiv eine solche Wirkung.
Was kann neben dem Östrogen eine Unterdrückung der Testosteronproduktion bewirken? DHT, welches nicht aromatisiert, konnte in vielen Studien ausgiebig seine unterdrückende Wirkung unter Beweis stellen. Androgene allein können also auch ausreichen, um eine Unterdrückung der Testosteronproduktion zu verursachen. In Jims Fall wurden Androgene in größeren Mengen eingesetzt und diese scheinen alleine für die Unterdrückung verantwortlich gewesen zu sein.
Progesteron ist ein weiteres Hormon, welches bei Langzeitanwendung eine Unterdrückung der Testosteronproduktion verursachen kann. Paradoxerweise kann Progesteron bei kurzzeitiger Anwendung die Testosteronproduktion sogar anregen. Andere relevante Faktoren umfassen Beta Agonisten, Opiate, Melatonin, Prolactin und vielleicht noch weitere Stoffe. Mit der Ausnahme von Beta Agonisten (z.B. Ephedrin und Clenbuterol) und Opiaten (natürliche Endorphine können unterdrückend wirken und Nubain kann diese Unterdrückung blockieren) scheint eine Manipulation mit diesen Stoffen für Bodybuilder nicht sinnvoll zu sein.

Die Hypothalamus/Hypophyse/Hoden Achse (Hypothalamic/Pituitary/Testicular Axis HPTA)
Um die Unterdrückung der Testosteronproduktion verstehen zu können, muss man zunächst wissen, wie der Körper Testosteron produziert und wie diese Produktion gesteuert wird. Grob beschrieben erhält der Hypothalamus eine Anzahl von Informationen wie z.B. die Spiegel unterschiedlicher Hormone und entscheidet daraufhin, ob weitere Sexualhormone produziert werden sollen. Wenn die übermittelten Spiegel hoch sind, z.B. ein hoher Östrogenspiegel, ein hoher Androgenspiegel oder beides, entscheidet der Hypothalamus, dass nur geringe Mengen oder gar keine Sexualhormone produziert werden sollen. Wenn jedoch alle übermittelten Spiegel niedrig sind, fällt die Entscheidung zugunsten einer größeren Produktion von Sexualhormonen. Es scheint außerdem der Fall zu sein, dass der Hypothalamus nicht nur auf die aktuellen Hormonspiegel reagiert, sondern auch auf die jüngere Vergangenheit der Spiegel dieser Hormone.

Der Hypothalamus selbst kann keine Sexualhormone produzieren. An Stelle dieser produziert er LHRH (luteinizing hormone (LH) releasing hormone), welches auch als GnRH (gonadotropin releasing hormone) bezeichnet wird. Dieses regt die Hypophyse an.
Die Hypophyse verwendet die Menge des zirkulierenden LHRH als eines der Signale für die Entscheidung, wie viel LH produziert werden soll. Eine angemessene Reaktion hängt von einer ausreichenden Menge von LHRH Rezeptoren ab. Diese Rezeptoren müssen aktiviert werden damit LH produziert werden kann. Die Hypophyse verwendet zusätzlich die Spiegel der Sexualhormone (und zwar die aktuellen und die der näheren Vergangenheit) für die Entscheidung über die zu produzierende LH Menge. Einige Aspekte des Verhaltens der Hypophyse erscheinen jedoch absonderlich. Zu große Mengen an LHRH resultieren z.B. in einer Herunterregulierung der LHRH Rezeptoren, was dazu führt, dass eine sehr starke LHRH Produktion, von der man annehmen würde, dass sie eine hohe Testosteronproduktion bewirken sollte, in der Realität die Testosteronproduktion auf Dauer reduziert. Eine weitere Eigentümlichkeit besteht darin, dass hohe Östrogenspiegel die Funktion der Hypophyse unterdrücken, aber gleichzeitig eine gewisse Menge an Östrogen benötigt wird um eine große Anzahl von LHRH Rezeptoren aufrecht zu erhalten. Sowohl sehr hohe als auch sehr niedrige Östrogenspiegel können somit zu einer Unterdrückung der Hypophysenfunktion führen.
Das von der Hypophyse produzierte LH regt die Hoden dazu an Testosteron auszuschütten. Hierbei spielt hauptsächlich die Menge des LH eine Rolle und hohe Spiegel an Sexualhormonen scheinen an dieser Stelle nicht zu einer Unterdrückung der Testosteronproduktion zu führen.

Unterdrückung der Testosteronproduktion durch einen ASS Zyklus
Da andauernde hohe Androgenspiegel eine Unterdrückung der Testosteronproduktion bewirken, kann bei einem traditionellen AAS Zyklus eine Unterdrückung der LH Produktion nicht verhindert werden. Es gibt jedoch drei Möglichkeiten, diese Unterdrückung zu verhindern:

• Man könnte verhindern, dass die Androgenspiegel rund um die Uhr erhöht sind. Dies kann man z.B. durch die Verwendung eines oralen Steroids nur während des Vormittages mit der letzten Einnahme um die Mittagszeit erreichen. Selbst 100 mg Dianabol pro Tag können auf diese Art und Weise angewandt werde, ohne dass es zu einer stärkeren Unterdrückung der Testosteronproduktion kommt. Das Problem bei diesem Ansatz liegt darin, dass die Zuwächse und Erfolge nicht annähernd so gut sind, wie bei einer Aufrechterhaltung hoher Androgenspiegel rund um die Uhr.

• Man könnte eine Menge AAS verwenden, die so niedrig ist, dass es zu keiner nennenswerten Unterdrückung der Testosteronproduktion kommt. Mit einer Primobolandosis von 200 bis 400 mg pro Woche könnte man diesen Effekt erzielen. Doch auch bei diesem Ansatz werden die Zuwächse geringer ausfallen als bei einem höher dosierten AAS Zyklus mit androgeneren Wirkstoffen. Testosteronester und Deca wirken bereits bei einer Dosierung von 100 mg pro Woche deutlich unterdrückend, so dass eine niedrige Dosierung dieser Wirkstoffe nur zu einer Unterdrückung der Testosteronproduktion in Kombination mit mageren Zuwächsen führen würde.

• Theoretisch könnte man auch ein Antiöstrogen verwenden, was jedoch dem Sinn eines AAS Zyklus komplett gegenläufig wäre.

Wenn die AAS Dosierungen ausreichend hoch für nennenswerte Zuwächse sind, kann man ein interessantes Schema beobachten. Während der ersten zwei Wochen des Zyklus wird nur der Hypothalamus unterdrückt, was eine verringerte LHRH Produktion aufgrund der hohen Sexualhormonspiegel zur Folge hat. Die Hypophysenfunktion wird während dieses Zeitraumes nicht unterdrückt, ganz im Gegenteil: die LHRH Rezeptoren werden sogar sensibilisiert, so dass sie auf LHRH (wenn dieses ausgeschüttet wird) sogar stärker als normalerweise reagieren. Nach zwei Wochen kontinuierlich erhöhter Sexualhormonspiegel beginnt jedoch auch eine Unterdrückung der Hypophyse, so dass, selbst wenn LHRH vorhanden ist, wenig oder gar kein LH produziert wird. Dies stellt die zweite, stärkere Art der Unterdrückung dar. Nach diesem Punkt scheint es keinen klar definierten Zeitpunkt zu geben, ab dem die Unterdrückung noch stärker und schwerer umkehrbar wird. Als generelle Regel kann man sagen, dass es bezüglich der Unterdrückung keinen Unterschied macht, ob man AAS für 3 oder 8 Wochen anwendet. Die Wiederherstellung der normalen Testosteronproduktion wird in beiden Fällen gleich lange dauern. Bei einer Einnahmedauer von 8 bis 12 Wochen wird es immer wahrscheinlicher, dass die Wiederherstellung der Testosteronproduktion schwieriger und langwieriger ausfällt, wenn auch selbst bei 12 wöchiger Einnahme die Wiederherstellung der normalen Produktion in der Regel nicht zu problematisch ausfällt und nur wenige Wochen andauert. Bei AAS Zyklen ab einer Länge von 12 Wochen wird es sehr viel wahrscheinlicher, dass die Wiederherstellung der Testosteronproduktion problematischer wird. Unter all den Hunderten von Patienten, die mich aufgrund von Problemen bei der Wiederherstellung der normalen Testosteronproduktion konsultiert haben, gab es nur sehr wenige (ich erinnere mich nur an zwei), bei denen die Unterdrückung durch kurze Zyklen von z.B. 6 Wochen Dauer verursacht wurde, wogegen die meisten dieser Patienten AAS für 12 oder mehr Wochen am Stück verwendet hatten.

Ich weiß nicht, welche Veränderungen innerhalb des Hypothalamus und der Hypophyse vonstatten gehen, die durch eine Langzeitanwendung von AAS ausgelöst werden und die Probleme bei der Wiederherstellung der Testosteronproduktion verursachen, doch es ist eine Tatsache, dass eine Langzeitunterdrückung der körpereigenen Testosteronproduktion die Wiederherstellung derselben schwieriger macht. Ich vermute, dass dieses Problem mit einer Veränderung der „inneren Uhr“, welche die Phasen der LHRH Ausschüttung, welche in periodischen Schüben vonstatten geht, steuert, zusammenhängt, ich bin mir jedoch hierbei nicht sicher.
Medikamente, die man im Zusammenhang mit der Unterdrückung einsetzen kann

Aminoglutethimid (Orimeten, Cytadren): Dieser Wirkstoff kann angewendet werden, um die Konvertierung von Testosteron, Dianabol und Equipoise (die sind nicht alle aromatisierenden AAS, jedoch einige der wichtigsten) in Östrogen zu reduzieren. Einige Anwender haben den Eindruck, dass die Wiederherstellung der körpereigenen Testosteronproduktion leichter von statten geht, wenn man den Östrogenspiegel bereits während der Anwendung anaboler Steroide unter Kontrolle hält. Auch wenn dies noch nicht wissenschaftlich erwiesen ist, kann eine solche Vorgehensweise nicht schaden. Wenn Testosteronester gegen Ende des Steroidzyklus verwendet wurden, bleibt ein Teil dieser Wirkstoffe noch für Woche aktiv. In diesem Fall hilft eine Einnahme von Aminoglutethimid über das Ende des Zyklus hinaus dabei, eine Konvertierung dieser „Restwirkstoffe“ in Östrogen zu verhindern, wodurch eine weiterführende Unterdrückung der Testosteronproduktion reduziert wird. Das beste Einnahmeschema ist meiner Meinung nach die Einnahme einer halben Tablette (125 mg) direkt nach dem Aufstehen und 6 bis 12 Stunden später einer weiteren viertel Tablette (62,6 mg). Eine höhere Dosierung kann einen negativen Einfluss auf die körpereigene Cortisolproduktion haben und mit einem Cortisol Rebound Effekt nach Beendigung der Aminoglutethimidanwendung einhergehen. Bei einigen Anwendern dieses Wirkstoffes tritt eine gewisse Lethargie (ein Gefühl der Müdigkeit, Trägheit oder Schläfrigkeit) auf, was bei der angegebenen Dosierung jedoch recht unwahrscheinlich ist.

Arimidex: Dieser Wirkstoff erfüllt denselben Zweck wie Aminoglutethimid, wobei es jedoch nicht zu den oben erwähnten Nebenwirkungen kommt. Leider ist Arimidex auch sehr viel teurer. Eine typische Dosierung liegt bei 1 mg pro Tag. Aufgrund der sehr langen Halbwertszeit spielt der Einnahmezeitpunkt bei diesem Wirkstoff keine Rolle.

Clomifen: Nach Beendigung eines Steroidzyklus ist eine Dosierung von 50 mg Clomifen pro Tag sehr effektiv, wenn es um die Wiederherstellung der körpereigenen Testosteronproduktion geht. Dieser Wirkstoff blockiert die Östrogenrezeptoren des Hypothalamus und der Hypophyse. Wenn die Androgenspiegel nicht erhöht sind, reicht dies aus, um eine LH Produktion im normalen Bereich oder oft sogar darüber zu bewirken. Während der Steroideinnahme kann Clomifen die Unterdrückung der Testosteronproduktion nicht verhindern, auch wenn einige Anwender der festen Überzeugung sind, dass eine Einnahme von Clomifen während eines Steroidzyklus die darauf folgende Wiederherstellung der körpereigenen Testosteronproduktion beschleunigt. Dies ist konnte bis jetzt nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Clomifen kann jedoch währen eines Steroidzyklus zur Vermeidung einer Gynäkomastie und eines östrogenbedingten Aufschwemmens eingesetzt werden.
Tamoxifen (Nolvadex): Dieser Wirkstoff wirkt auf dieselbe Art und Weise wie Clomifen, wobei die Wirksamkeit bezüglich der Wiederherstellung der körpereigenen Testosteronproduktion nicht annähernd so gut ist, wie bei Clomifen. Ein sinnvollerer Einsatzbereich ist die Anwendung zur Vorbeugung einer Gynäkomastie oder eines östrogenbedingten Aufschwemmens. Wenn Clomifen nach einem Steroidzyklus eingesetzt wird, benötigt man kein zusätzliches Tamoxifen.

HCG: Dieser Wirkstoff trägt nicht zu einer Wiederherstellung der körpereigenen Testosteronproduktion bei. Vielmehr wirkt dieser Wirkstoff genauso wie LH, und regt die Hoden zur Testosteronproduktion an. HCG kann eingesetzt werden, wenn es darum geht eine Hodenatrophie während des Steroidzyklus zu verhindern. Die optimale Dosierung für diesen Anwendungszweck liegt eher im niedrigeren Bereich: 500 IU pro Tag sind ausreichend und 1000 IU pro Tag wären optimal. Die tägliche Dosis kann entweder auf einmal oder auf zwei Gaben aufgeteilt intramuskulär oder subkutan verabreicht werden. Mehr ist bei HCG nicht besser, da zu viel HCG eine Herunterregulierung der LH Rezeptoren in den Hoden bewirken kann, was mehr als kontraproduktiv wäre. Eine Überdosierung von HCG kann zudem eine Gynäkomastie verursachen.

Ephedrin/Clenbuterol: Es liegt im Bereich des möglichen, dass die beta aktivierenden Eigenschaften dieser Wirkstoffe die Wiederherstellung der körpereigenen Testosteronproduktion unterstützen können. Ich persönlich würde den Einsatz von Ephedrin nach einem Steroidzyklus jedem empfehlen, der es verträgt. Clenbuterol hat die selbe Wirkung, wirkt jedoch aufgrund seiner langen Halbwertszeit rund um die Uhr und kann in einer höheren Dosis relativ zur Wirkung eingenommen werden (nicht absolut gesehen, sondern relativ, da Clenbuterol im Mikrogrammbereich und Ephedrin im Milligrammbereich dosiert wird), da es weniger stark an den beta Rezeptoren des Herzens wirkt. Ich bin mir jedoch nicht sicher, dass die Wirkung von Clenbuterol bezüglich der Wiederherstellung der Testosteronproduktion besser als die des Ephedrins ist.

Orale AAS: Diese Wirkstoffe unterstützen die Regeneration der körpereigenen Testosteronproduktion nicht, doch wenn man sie nur am Morgen einnimmt, kann man hierdurch die Erhaltung der während eines AAS Zyklus aufgebauten Masse fördern, ohne dass es zu einer nennenswerten Behinderung der Wiederherstellung der Testosteronproduktion kommt.

Tribulus: Ich konnte an mir selbst feststellen, dass dieses Supplement von Nutzen ist. Ich habe jedoch nur die Tribestan Marke ausprobiert, doch gerade diese Marke ist ja diejenige, der Tribulus seinen guten Ruf verdankt. Einen sehr hochwertigen und gleichzeitig günstigen Tribulus Extrakt finden Sie u.a. hier.

Melatonin: Auch wenn ein unruhiger Schlaf die Regeneration der Testosteronproduktion definitiv behindert, habe ich keinen Hinweis darauf gefunden, dass die Einnahme von Melatonin am Abend die Wiederherstellung der Testosteronproduktion beschleunigt. Dieser Wirkstoff kann jedoch von Nutzen sein, wenn der Schlafrhythmus durcheinander geraten ist und man die innere Uhr wieder „zurücksetzen“ will.

Allgemeine Empfehlungen
Pharmazeutische Wirkstoffe sollten nicht ohne ärztliche Aufsicht verwendet werden. Die folgenden Empfehlungen beschreiben nur die gängige Praxis und sollten auf keinen Fall als Ersatz für eine ärztliche Beratung angesehen werde.

Die besten AAS Zyklen sind entweder kurze zwei Wochen Zyklen mit kurzwirksamen Steroiden, so dass die Regeneration der Testosteronproduktion schnell erfolgen kann (in der Regel innerhalb weniger Tage) oder AAS Zyklen mit einer Länge von 6 bis 10 Wochen, bei denen einerseits die Wiederherstellung der Testosteronproduktion noch innerhalb einer akzeptablen Zeitspanne möglich ist und andererseits ein ausreichend langer Einnahmezeitraum gegeben ist, während dem nennenswerte Fortschritte erzielt werden können. AAS Zyklen mit einer Länge von 3 bis 5 Wochen sind weniger effektiv, da sie die Nachteile einer langsameren Wiederherstellung der Testosteronproduktion mit einem relativ kurzen Zeitraum, während dem Zuwächse möglich sind, kombinieren.

Falls ein AAS Zyklus 8 Wochen oder länger andauert, ist es meiner Meinung nach empfehlenswert HCG während des Zyklus wie oben beschrieben einzusetzen. HCG sollte jedoch nicht während der Regenerationsphase nach dem Zyklus eingesetzt werden, da es sowohl die Androgenspiegel als auch den Östrogenspiegel anhebt, was dann wieder unterdrückend auf Hypothalamus und Hypophyse wirken würde.

Die Clomifeneinnahme sollte, falls Clomifen nicht bereits während des AAS Zyklus verwendet wurde, ab dem Zeitpunkt begonnen werden, ab dem die Androgenspiegel so weit abgesunken sind, dass eine Wiederherstellung der Testosteronproduktion möglich wird. Dies wäre etwa zwei Wochen nach der letzten Injektion eines langwirkenden Steroid Esters, ausgehend von einer Steroiddosis von 500 mg pro Woche. Um den Clomifenplasmaspiegel schnell auf den gewünschten Wert anzuheben, sollten am ersten Tag der Clomifeneinnahme 300 mg über den Tag verteilt eingenommen werden. Ab dem zweiten Tag ist aufgrund der langen Halbwertszeit von Clomifen eine Erhaltungsdosis von 50 mg pro Tag ausreichend. Die Einnahme sollte so lange fortgesetzt werden, bis man sicher ist, dass die körpereigene Testosteronproduktion wieder ihren Normalwert erreicht hat und die Hoden wieder ihre Ausgangsgröße erreicht haben. Spätestens nach einer Einnahmezeit von 6 Wochen sollte das Clomifen für einige Wochen abgesetzt werden, um festzustellen, ob die körpereigene Testosteronproduktion wieder in normalem Unfang von statten geht. Wenn die Ergebnisse noch nicht zufriedenstellend ausfallen, kann die Clomifeneinnahme anschließend wieder aufgenommen werden. Bei einem geringen Prozentsatz der Anwender von Clomifen kann es zu vorübergehenden Sehstörungen kommen, welche jedoch wieder verschwinden, wenn das Medikament abgesetzt wird. Falls solche Probleme auftreten, sollte die Clomifeneinnahme auf jeden Fall sofort beendet werden.

Falls aromatisierende Wirkstoffe injiziert wurden, ist es sinnvoll einen Aromatasehemmer für die ersten 3 Wochen nach der letzten Injektion einzunehmen. Bei hohen Dosierungen im Grammbereich kann die Einnahmezeit auch auf 4 Wochen verlängert werden.

Zu guter Letzt scheint auch Ephedrin in gewissem Umfang hilfreich zu sein. Dieselbe Dosis, die auch für eine Diät verwendet wird (z.B. 25 mg dreimal täglich), sollte hierbei völlig ausreichen. Ephedra finden Sie u.a. im Barely Legal Shop!

Die Langzeitunterdrückung der körpereigenen Testosteronproduktion kann eine ernst zu nehmende Nebenwirkung anaboler Steroide darstellen. Dieses Risiko lässt sich durch eine Vermeidung extrem langer AAS Zyklen vermeiden. Die bedeutet keine große Einschränkung bezüglich der Zuwächse, da der Körper nicht Woche für Woche das ganze Jahr über rapide an Masse zunehmen kann. Selbst eine moderate Unterdrückung der körpereigenen Testosteronproduktion nach einem AAS Zyklus sollte nach Möglichkeit minimiert werden, da es sehr frustrierend sein kann, während der ersten Wochen nach einem AAS Zyklus aufgrund einer niedrigen Testosteroneigenproduktion einen Teil der Zuwächse des Zyklus wieder einzubüßen. Die oben aufgelisteten Ratschläge helfen im Allgemeinen recht gut dabei, diese Verluste zu minimieren.

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