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Wachstumshormon – wie, warum, was, wann und wo ...
Verfasst am: FTW @ 23.10.06 | 22:53  
(Übersetzt aus dem Amerikanischen von User bulkolly)

Im Vergleich zur Anzahl der Mails zu anderen Themen wie z.B. anabolen Steroiden bekomme ich sehr viel mehr Mails zum Thema Wachstumshormone. Der Grund hierfür ist wahrscheinlich, dass sehr viel weniger Sportler praktische Erfahrungen mit Wachstumshormonen haben als mit Testosteron oder anderen Steroiden. Die Hauptgründe für diesen Erfahrungsmangel dürften die folgenden sein:

    Wachstumshormone sind noch nicht so lange auf dem (Schwarz-) Mark verfügbar wie anabole Steroide und deshalb gibt es auch weniger Erfahrungsberichte zu diesem Thema

    Wachstumshormone sind extrem teuer und haben einen begrenzten Einsatzbereich, was wiederum zu einem reduzierten Feedback führt.

    Es gibst sehr viel gefälschte Wachstumshormone auf dem Markt da bei einem sehr teuren Präparat wie Wachstumshormonen die Gewinnspanne erheblich größer als bei vergleichsweise billigen Präparaten wie Testosteron ist.

    Wachstumshormone sind sehr empfindlich. Sobald das Pulver mit der Kochsalzlösung gemischt wurde muss die Mischung im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 7 Tagen verbraucht werden. Da auch der noch nicht gelöste Wirkstoff sehr empfindlich ist, weiß man selbst wenn man echte Wachstumshormone hat nicht, was mit diesen seit dem sie die Apotheke verlassen haben geschehen ist. Vielleicht hat der „Dealer des Vertrauens“ auf dem Weg nach Hause an einem heißen Sommertag noch einen Stopp bei McDonalds gemacht und die 600$ Lieferung Wachstumshormone für 30 Minuten im heißen Auto gelassen. Selbst wenn dies die Wachstumshormone nicht komplett unbrauchbar gemacht hat, wird es deren Wirksamkeit mit Sicherheit reduziert haben.

    Zum Thema Wachstumshormone gibt es sehr viele sich widersprechende Aussagen von selbsternannten Experten die keinerlei praktische Erfahrung mit Wachstumshormonen haben sondern nur das wiederholen, was sie an anderer Stelle gelesen haben.


Um etwas mehr Klarheit zu diesem Thema zu schaffen werde ich zunächst einige Missverständnisse über Wachstumshormone aufklären und anschließend beschreiben wie man Wachstumshormone im Bezug auf Sicherheit der Anwendung und Optimierung des Kosten / Nutzen Verhältnisses verwenden sollte. Im Einzelnen werde ich folgende Punkte behandeln:

    Wie werden Wachstumshormone optimal verwendet? Sollte Wachstumshormone alleine oder in Verbindung mit anderen Medikamenten eingesetzt werden?

    Wann sollten Wachstumshormone verabreichet werden? Einmal täglich oder Zweimal täglich, Subkutan oder Intramuskulär?

    Welche Marke ist die beste? Sind nicht alle Wachstumshormone gleich?

    Was kann man tun um Nebenwirkungen zu minimieren?


Bevor ich auf diese Punkte näher eingehe möchte ich erwähnen, dass dies kein Artikel für Einsteiger ist die sich noch nie mit diesem Thema auseinander gesetzt haben. Wer also noch nicht weiß, was Wachstumshormone sind, wie sie wirken und noch weitere allgemeine Informationen zum Thema benötigt, der sollte zunächst „Chemical Muscle Enhancemet“ lesen, da hier genau diese Grundlagen erklärt werden. Ich gehe im Folgenden davon aus, dass der Leser sich mit den Grundlagen zum Thema Wachstumshormonen vertraut gemacht hat und lege allen Lesern, die dies nicht von sich behaupten können, nahe, sich zuerst mit den Grundlagen vertraut zu machen, bevor sie weiter lesen.
Ich werde an dieser Stelle mit der Gerüchteküche über dieses wirkungsvolle Hormon aufräumen. Bitte fragt mich nicht per Email nach Antworten die ich bereits in „Chemical Muscle Enhancement“ gegeben habe. Ich werde diese Fragen nicht beantworten. Es tut mir leid, aber bei einigen hundert Emails pro Tag muss ich irgendwo einen Schlussstrich ziehen.

Wie verwendet man Wachstumshormone am besten – alleine für sich oder in Kombination mit anderen Medikamenten?

Wenn man Wachstumshormone alleine verwendet wird man hauptsächlich eine Fett verbrennende Wirkung feststellen. Man wird zwar auch eine milde anabole Wirkung bemerken, doch die eigentliche muskelaufbauende Wirkung kommt erst in Kombination mit Steroiden, Insulin und/oder Schilddrüsenhormonen richtig zur Geltung. Diese Kombination wirkt sehr stark synergetisch – viel stärker synergetisch als viele andere Kombinationen – und wenn man schon ein so teures Präparat wie Wachstumshormone einsetzt, dann sollte man es auch richtig im optimalen Stack anwenden.

Die Anwendung in Verbindung mit anabolen Steroiden

Wenn man Wachstumshormone in Verbindung mit einem Anabolikastack wie z.B. Testosteron und Winstrol einsetzt benötigt man eine geringere Menge an Wachstumshormonen und wird trotzdem sehr gute Erfolge erzielen. Die Minimaldosis beginnt meiner Meinung nach bei 3 IU pro Tag, die Maximaldosis endet da, wo der Geldbeutel nicht mehr mitspielt.

Die Anwendung in Verbindung mit Insulin / Schilddrüsenhormonen

Die meisten Leser werden bereits von der synergistischen Kombination von Wachstumshormonen mit Insulin und Schilddrüsenhormonen (T3) gehört haben. Diese Wirkung liegt darin begründet, dass eine korrekte Kombination dieser Wirkstoffe die Produktion einer maximalen Menge an IGF im Körper bewirkt. IGF ist das Hormon welches hauptsächlich für das durch Wachstumshormone angeregte Muskelwachstum im Körper verantwortlich ist.

Werden Wachstumshormone mit Insulin / T3 kombiniert, sollte man die Dosierung etwas erhöhen – 6 IU pro Tag wäre ein guter Richtwert. Mit dem Insulin sollte man bei 4 IU Humalog zweimal täglich beginnen und die Dosierung langsam steigern, wobei 10 IU zweimal täglich nicht überschritten werden sollten. (Anmerkung des Übersetzers: Insulin kann bereits bei einmaliger falscher Dosierung oder Nichtbeachtung der grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen zu einem Unterzuckerschock führen, welcher bei Nichtbehandlung tödlich enden kann).
Noch einmal zur Erinnerung: IGF ist hauptverantwortlich für die anabole Wirkung von Wachstumshormonen. Wachstumshormone selbst haben eher eine fettverbrennende Wirkung. Sportler die IGF (insbesondere langwirkendes R-3 IGF-1) direkt injizieren erreichen hierdurch ein stärkeres Muskelwachstum als Athleten, die Wachstumshormone verwenden.

Schilddrüsenhormone sind bei der Anwendung von Wachstumshormonen noch wichtiger als Insulin. Je mehr Wachstumshormone man verwendet und je länger man diese anwendet, desto stärker wird hierdurch die körpereigene Schilddrüsenhormonproduktion unterdrückt. Man MUSS dann die T3 Menge durch externe Zufuhr zumindest auf den natürlichen Wert erhöhen, da die Wachstumshormone sonst nicht mehr richtig wirken können.

Idealerweise sollte man vor Beginn einer Wachstumshormonkur die Schilddrüsenwerte bestimmen lassen und versuchen während der gesamten Kur diese Werte durch Substitution von T3 auf demselben Level zu halten. Für die meisten Sportler ist dies zu kompliziert und fast niemand macht dies wirklich. Eine andere einfachere wenn auch ungenaue Möglichkeit ist die wöchentliche Messung der Körpertemperatur. Die Messungen sollten hierbei immer ungefähr zur selben Zeit morgens erfolgen und die erste Messung sollte vor beginn der Wachstumshormonkur durchgeführt werden, so dass man einen Richtwert hat. Wenn z.B. der Ausgangswert vor der Kur bei 36,5 Grad lag und man nach einige Woche der Anwendung von Wachstumshormonen feststellt, dass man sich etwas kühler vorkommt, die Haut trockener wirkt und die Körpertemperatur einige Tage hintereinander bei nur noch 36 Grad liegt wird es Zeit T3 einzunehmen.

Man sollte mit einer Dosis von 12,5 mcg T3 täglich beginnen und nach 3 – 5 Tagen die Körpertemperatur erneut kontrolliere. Ist diese nicht angestiegen erhöht man die tägliche Dosis T3 auf 25 mcg und kontrolliert die Körpertemperatur nach 3 – 5 Tagen erneut. Nach diesem Schema kann man die T3 Dosis so lange weiter erhöhen, bis die Körpertemperatur wieder im Ausgangsbereich liegt. Normalerweise sollten hierfür maximal 50 mcg T3 täglich notwendig sein falls man nicht gerade 12 – 18 IU Wachstumshormone über einen längeren Zeitraum verwendet hat.
Natürlich gibt es hier große individuelle Unterschiede. Bei manchen Personen wird die körpereigene Schilddrüsenhormonproduktion relativ schnell unterdrückt wenn Wachstumshormone verwenden werden, wogegen bei anderen die Unterdrückung nur langsam einsetzt. Es gibt hier keine festen Regeln oder Richtwerte. Man sollte also auf seinen Körper hören und entweder den Schilddrüsenhormonspiegel direkt messen lassen oder indirekt über die Körpertemperatur kontrollieren.
Zusätzlich sollte man jede zweite Woche Guggulsterone und / oder Forskolin einnehmen um die körpereigene Schilddrüsenhormonproduktion anzuregen. Dies kann helfen, ist jedoch KEIN Ersatz für die T3 Einnahme während der Wachstumshormonkur.

Wie sollten Wachstumshormone verabreicht werden? Einmal täglich oder zweimal täglich, subkutan oder intramuskulär?

Wachstumshormone sollten idealerweise über den Tag verteilt verabreicht werden. Wenn die tägliche Dosis bei 3 IU liegt sollte man 1,5 IU morgens und die restlichen 1,5 IU später am Tag injizieren. Bei einer Tagesdosis von 6 mg wäre eine Verabreichung von 3 x 2 IU über den Tag verteilt optimal.

Wachstumshormone sollten auf nüchternen Magen injiziert werden, was in der Praxis bedeutet, dass die Injektionen frühestens 2 Stunden nach einer Mahlzeit und spätestens eine Stunde vor einer Mahlzeit erfolgen sollten. Einige der besten Injektionszeiten wären mitten in der Nacht oder zwischen 4 und 5 Uhr morgens. Man könnte also, falls man nachts auf die Toilette muss, direkt im Anschluss eine Wachstumshormoninjektion verabreichen und danach weiterschlafen. Ein anderer idealer Zeitpunkt ist am frühen Nachmittag zwischen 14 und 15 Uhr. All dies macht zwar keinen großen Unterschied, doch auf lange Sicht gesehen wird die Wirkung hierdurch verbessert.

Wenn man gezielt an bestimmten Körperregionen wie z.B. am Bauch oder den so genannten “Love Handles” (seitlicher Taillenbereich) Fett abbauen möchte, sollte man die Wachstumshormone an genau diesen Stellen subkutan injizieren. Hierbei macht es Sinn die Injektionsstellen zyklisch zu wechseln. Man könnte z.B. die Reihenfolge untere Bauchmuskeln, mittlere Bauchmuskeln, obere Bauchmuskeln und „Love Handles“ (Hüftspeck) verwenden. Wie bereits gesagt sollten die Injektionen unter die Haut erfolgen und NICHT direkt in die Bauchmuskeln.

Falls man lokales Wachstum einer bestimmten Muskelgruppe wie z.B. der Schultermuskeln erreichen möchte, sollte man die Wachstumshormone direkt in diese Muskelgruppe injizieren. Bei einem geringen Körperfettanteil sollte eine 12 mm lange Nadel der Größe 27-29 hierfür völlig ausreichen. Beim Beispiel der Schultermuskeln sollte man die Injektionen zyklisch zwischen vorderen, seitlichen und hinteren Schultermuskeln rotieren.

Die Injektion der Wachstumshormone in eine „schwache Muskelgruppe“ kann den Katabolismus im Bereich dieser Muskelgruppe während einer Diät enorm reduzieren. Ich habe einen Freund dessen Bizeps sehr schnell an Masse verlieren wenn er diätet. Seine Bizeps sind in dieser Beziehung seine „schwache Muskelgruppe“. Ich empfahl ihm deshalb während der nächsten Diät 2 IU Wachstumshormone zweimal täglich in den Bizeps zu injizieren. Hierdurch konnte er während der Diät fast die komplette Masse im Bereich der Bizeps halten und verlor im Endeffekt nur ca. einen halben Zentimeter an Oberarmumfang. Ich glaube, dass das ein GROßER Unterschied ist, oder nicht?

Welche Marke ist bei Wachstumshormonen die beste … sind nicht alle Wachstumshormone gleich?

Ich war früher der Ansicht, dass alle Wachstumshormone gleich sind. So lange sie aus einer Kette aus 191 Aminosäuren bestehen sollte es doch egal sein wer sie herstellt. Doch ich habe herausgefunden, dass es doch Unterschiede gibt. Viele Anwender verwendeten z.B. die Marke Serostim da diese auf dem Schwarzmarkt gut erhältlich war da viele AIDS Patienten die ihnen verschriebenen Wachstumshormone verkauften. Leider bekam Serono, der Hersteller von Serostim, dies mit und sorgte für eine bessere Überwachung der Serostim Abgabe, was dazu führte, dass diese Quelle langsam versiegte.

Viele Sportler stiegen deshalb auf Jinotropin oder generische chinesische Wachstumshormone um und beobachteten zu ihrer Überraschung plötzlich besserer Ergebnisse. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht woran dies genau liegt und eigentlich ist sich bei diesem Punkt niemand sicher. Man könnte spekulieren, dass durch die lange Kette von Serono zur Apotheke, von dort zum AIDS Patienten, von dort zum nächsten Dealer der es evtl. an andere Dealer weiter verkauft bis hin zum „Endverbraucher“ das Präparat durch zu lange und evtl. nicht sachgerechte Lagerung an Wirkung verliert.
Man sollte nicht vergessen, dass Wachstumshormone Proteine sind die sich unter dem Einfluss von Licht und Wärme leicht zersetzen.

Wachstumshormone sollten immer im Kühlschrank gelagert werde, ganz besonders nachdem Pulver und Lösungsmittel gemischt wurden. Vielleicht hat euer Dealer des Vertrauens auf dem Weg zu euch noch einen Stopp bei McDonalds gemacht und während er seinen Burger genossen hat sind die Wachstumshormone im heißen Auto langsam vor sich hin „gestorben“.
Ich weiß, dieses Szenario klingt vielleicht etwas an den Haaren herbei gezogen, doch so etwas (oder schlimmeres) passiert in der Realität immer wieder. Viele Anwender bekommen ihre Wachstumshormone direkt von den chinesischen Herstellerlaboren und die Ware ist deshalb frisch und noch nicht zersetzt oder degeneriert.

Ganz davon abgesehen wird Serostim auch viel häufiger gefälscht als andere Marken. Dies ist ein anderer Grund dafür, dass oft von nur geringer oder völlig ausbleibender Wirkung von Serostim berichtet wird. Weiterhin werden oft Serostim Ampullen a 6 IU zu Ampullen umgelabelt, die angeblich 18 IU enthalten sollen, was natürlich auch dazu führt, dass die Wirkung enttäuschend ausfällt.

Egal was im Endeffekt der eigentliche Grund dafür ist - das allgemeine Feedback, das man von Anwendern von Wachstumshormonen bekommt, ist, dass Jinotropin und chinesische Wachstumshormone am besten wirken und davon abgesehen auch noch billiger als andere Marken sind. Das wäre etwas, woran man bei der Wahl des Produktes bei Wachstumshormonen denken sollte…

Was kann man tun um Nebenwirkungen von Wachstumshormonen zu vermeiden?

Wie bei allen Medikamenten können auch bei Wachstumshormonen unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Eine häufige Nebenwirkung sind Schmerzen und Steifheit der Gelenke. Dies lässt sich in der Regel vermeiden indem man anstelle der Kochsalzlösung eine bakteriostatische (= antibakterielle) Lösung als Lösungsmittel für die Wachstumshormone verwendet. Ich werde an dieser Stelle nicht näher auf die genauen wissenschaftlichen Gründe hierfür eingehen, doch ich kann euch versichern, dass durch die Verwendung dieses Lösungsmittels die Steifheit im Bereich der Gelenke erheblich reduziert werden kann und außerdem die gelösten Wachstumshormone länger wirksam und somit länger lagerfähig bleiben.

Ein weiteres Problem welches bei der Anwendung von Wachstumshormonen auftreten kann ist ein erhöhter Prolaktinspiegel. Diese Nebenwirkung ist eher weniger bekannt und manche Personen sind diesbezüglich empfindlicher als andere, doch wenn die Wachstumshormondosis hoch genug ist, wird der Prolaktinspiegel bei jedem Anwender erhöht sein.

Dieser Erhöhung kann man durch die Einnahme von 2,5 – 5 mg Bromocriptin pro Tag entgegenwirken. Die Bromocriptindosis sollte hierbei SEHR LANGSAM eingeschlichen werden, da es sonst zu starken Kopfschmerzen und grippeähnlichen Symptomen kommen kann. Während der ersten 3 Tage sollte man mit 0,625 mg (= ¼ Tablette) zweimal täglich beginnen und die Dosis danach auf 3 * 0,625 für weitere 3 Tage steigern. Anschließend folgen 7 Tage mit je 4 Einnahmen von je 0,625 mg gleichmäßig über den Tag verteilt.

Dieses Einnahmeschema deckt einen Zeitraum von 2 Wochen ab, nach dem der Körper sich an das Bromocriptin gewöhnt haben sollte. Falls man mehr als 8 IU Wachstumshormone pro Tag verwendet kann es sinnvoll sein die Bromocriptindosis auf 3 Einzeldosen a 1,25 mg (= 3 * ½ Tablette) pro Tag zu erhöhen. Ab einer Wachstumshormondosierung von 18 IU sollte die Bromocriptindosis bei 4 Einzeldosen a 1,25 mg liegen.

Ich weiß, einige genannte Experten empfehlen die Einnahme der gesamte Tagesdosis Bromocriptin morgens auf einmal bla bla bla. Das ist ganz einfach absoluter Schwachsinn. Wer dies nicht glaubt kann gerne einmal 5 mg Bromocriptin auf einmal morgens einnehmen. Danach wird er es glauben (man sollte auf dieses Experiment lieber verzichten, es sei denn man steht auf 24 Stunden höllische Kopfschmerzen ohne Pause!).

Eine weitere Nebenwirkung die bei der Langzeitanwendung höherer Wachstumshormondosen auftritt ist die bereits besprochene Unterdrückung der körpereigenen Schilddrüsenhormonproduktion. Durch Blutuntersuchungen (vorzugsweise) und / oder der oben beschriebenen Temperaturmethode kann diese Unterdrückung erkannt werden und durch die Gabe von 12,5 – 75 mcg T3 pro Tag ausgeglichen werden.

So, das waren alle wichtigen Punkte zum Thema Wachstumshormone … einfach und direkt. Ich hoffe, dass ich einige Missverständnisse zu diesem Thema aus der Welt schaffen und einige neue Ideen und Anregungen geben konnte. Wie bei vielen anderen Medikamenten gibt es auch bei Wachstumshormonen Personen die überhaupt nicht auf Wachstumshormone oder IGF (insbesondere lang wirkendes R-3 IGF-1) ansprechen und wieder andere die sehr gut darauf ansprechen. Weiterhin gibt es Menschen die entweder nur auf Wachstumshormone oder nur auf IGF ansprechen. Die genauen Gründe hierfür sind nicht bekannt und wahrscheinlich genetisch bedingt. Im Endeffekt kann man dies nur durch Ausprobieren für sich selbst herausfinden, immer unter der Vorraussetzung, dass man ECHTE Wachstumshormone hat und diese korrekt anwendet.

Neuling auf dem Gebiet der Wachstumshormoneinnahme oder Lesern, denen einige der erwähnten Medikamente noch nicht bekannt sind, kann ich an dieser Stelle nur noch einmal die dringende Empfehlung aussprechen sich zuerst mit den Grundlagen in Veröffentlichungen wie „Anabole Steroide - Das Schwarze Buch“ vertraut zu machen. Hierdurch wird man seine Erfolge verbessern und auf lange Sicht Geld sparen, da man unter anderem auf getestete Einnahmeschemata zurückgreifen kann.


Für weitere Infos zum Thema "Wachstumshormon" empfehlen wir einen Besuch unserer Partnerseite Roidorder.ch und das Buch "Anabole Steroide - Das Schwarze Buch" aus dem BMS-Verlag.
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