gitano

Anmeldedatum: 02.04.2004 Beiträge: 374 Wohnort: circo loco
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Verfasst am: 08.02.05 | 22:03 Titel: |
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hier zo
weiss gar nicht ob man das darf ... naja mach einfach mal ....
Eine sehr schlechte Nachricht:
Nach der letzten Injektion am Samstag hatte ich ungewohnte Schmerzen in der Schulter, die über einen Spritzenkater hinaus gingen und sich auch anders anfühlten. Diese waren nur bei Bewegung oder auf Druck spürbar, nahmen jedoch ein derartiges Ausmass an, dass ich mich am Montag Morgen kaum mehr anziehen konnte. Die Schulter war mittlerweile merklich geschwollen und hart geworden. Im Verlaufe des Tages wurden die Schmerzen schlimmer und gegen Abend bekam ich zuerst leichtes und dann stärkeres Fieber mit Schüttelfrost. In der Nacht erwachte ich mehrmals verschwitzt und in völlig fiebrigem Zustand. Der Verdacht lag nun nahe: Spritzenabszess! ...obschon ich immer peinlich genau auf Sterilität geachtet habe (Einwegnadeln, Desinfektonsmittel einwirken lassen, immer zwei Kanülen pro Injektionen, usw....).
Ein Spritzenabszess, hätte zur Folge, dass der Muskel "chirurgisch entlastet" (aufgeschnitten) werden muss und die Wunde während mehreren Tagen offen (d.h. nicht genäht) bleibt, damit die Eiterung zurückgeht. Eine sehr hässliche Sache! Am Dienstag Morgen ging ich umgehend zum Arzt.
Als ich so voller Fieber und Schüttelfrost im Wartzimmer auf meinem peinlichen Auftritt und die Diagnose "Spritzenabszess" wartete (geiles Gefühl), hielt ich eine Zeitschrift mit einem Bericht über die Flutkatastrophe in der Hand und dachte:
"Ich verdammter ---pieeep---! Andere ertrinken und ich verwöhnter Weichling mache mich wegen ein paar Muskeln kaputt"
Nach der üblichen Belehrung tastete der Arzt mich dann ab und entnahm mir eine Blutprobe. Die Laborergebnisse zeigten klare Anzeichen einer starken Entzündung und Zerstörung von Muskelgewebe (in so kurzer Zeit!!!). Mit einem Sonograph (Ultraschall ähnlich) untersuchte er dann meine Schulter und erkannte tatsächlich Deformationen in der Muskulatur, jedoch nicht direkt einen grossen Abszess. Die Muskelstrukur war von den wöchentlichen Injektionen in beiden Schultern erheblich gestört und der Vergleich mit einem intakten Muskel war erschreckend. Der Arzt gab mir sofort ein starkes Antibiotikum und lehrte mich, dass Depot-Injektionen in diesen kurzen Abständen sehr gefährlich für jeden Muskel sind und dies im Prinzip nur eine Frage der Zeit war. Ausserdem könne es sein, dass ich infiziert wurde aber genau könne er das nicht feststellen. Drei Tage nach dem Arztbesuch waren Schwellung und Schmerzen dank dem Antibiotika verschwunden und der Arzt war nun auch wieder zufrieden.
Ab sofort habe ich aufgehört mit der Kur! Ich werde nicht mit Clomifen absetzten, da mir der Arzt dringest davon abriet. Allerdings hat er mir Andriol verschrieben, um richtig auszuschleichen.
Ich weiss, dass ich 200% steril gearbeitet habe und trotzdem bekam ich solche Probleme. Das ist es mir nicht wert und wird es mir niemals wert sein.
Mit Stoffen ansich habe ich KEINE Probleme aber ich war mir über das Risiko der Injektionen nicht im Klaren bzw. dachte, dass das nur diesen Idioten passiert, die nicht sauber arbeiten.
Leider ist hier meine Kur und somit der Bericht zu Ende. Ich hoffe, dass ihr mich versteht und vielleicht auch ein bisschen an meinem Lerneffekt teilhaben könnt. Wer sagt, dass ich ein Weichbecher bin, hat so etwas selber noch nicht erlebt!
Wäre das nicht passiert, wäre ich allerdings mit meiner Kur zu 100% zufrieden. Immerhin konnte ich 6kg nebenwirkungsfrei aufbauen.
Vorerst werde ich sauber bleiben und falls mich die Lust für eine Kur wieder einmal packen sollte, wird es bestimmt ein orales Steroid sein (Andriol z. Bsp.). _________________ aficcion curva sur!!! |
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