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Kohlenhydrate

 
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memob




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BeitragVerfasst am: 12.07.03 | 19:01    Titel: Kohlenhydrate

Was enthält noch viele KOhlenhydrate außer Nudeln und Haferflocken?????Traubensaft wäre ganz gut habe ich gehört!
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Mickey_Knox




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BeitragVerfasst am: 12.07.03 | 19:17    Titel:

Kartoffeln !!! Cheese
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IN BOOST WE TRUST !!!
YAMAHA Vmax !!! *g*
Written by Mickey_Knox_#937 !!!
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Feierleiche




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BeitragVerfasst am: 13.07.03 | 01:09    Titel:

Reis und Vollkornbrot auch noch!!

Sind nun alle relevanten und guten komplexen Kohlenhydratquellen aufgezählt...außer dem Traubensaft: das sind einfache Kohlenhydrate...wie z.B. auch Bananen bzw. Obst (sind auch einfache Kohlenhydrate)
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memob




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Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 13.07.03 | 11:51    Titel:

Danke!
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arena
Little Dragon



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BeitragVerfasst am: 14.07.03 | 11:59    Titel:

Carsten hat Folgendes geschrieben:

wie z.B. auch Bananen bzw. Obst (sind auch einfache Kohlenhydrate)


wobei einige Obstsorten mehr Fruktose als Glucose aufweisen und somit auch einen niedrigeren Glykämischen Index haben zB Kirschen, Orangen, Äpfel haben vermehrt Fructose (einen GI <= 40) und Bananen, Kiwis, Ananas (GI >= 50).

Fructose (GI vo 20) ist zwar ein einfach Zucker, jedoch muß dieser erst in der Leber, aufgrund seiner chem. Bauform zu Glucose umgewandelt werden, das verzögert den Prozeß und macht ihn quasi zum "komplexen" KH.

Gleiches gilt für Galactose. Laktose ist ein Zweifachzucker (GI von 35) enthält 1 Molekül Galaktose und 1 Molekül Glucose.

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rantanplan




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BeitragVerfasst am: 14.07.03 | 12:53    Titel:

Mit großen Mengen Fruktose sollte man trotzdem vorsichtig sein.
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arena
Little Dragon



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Beiträge: 4702
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BeitragVerfasst am: 14.07.03 | 12:55    Titel:

rantanplan hat Folgendes geschrieben:
Mit großen Mengen Fruktose sollte man trotzdem vorsichtig sein.


Weshalb?
Durchfall?

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rantanplan




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Beiträge: 152
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BeitragVerfasst am: 14.07.03 | 12:55    Titel:

Fruktose kann z.B. zu Insulinresistenz führen. Die Muskeln können Fructose praktisch nicht als Muskelglycogen spreichern u.s.w.

>Fructose, weight gain, and the Insulin resistance syndrome<


Zitat:
...fructose, compared with glucose, is preferentially metabolized to lipid in the liver. Fructose consumption induces Insulin resistance, impaired glucose tolerance, hyperinsulinemia, hypertriacylglycerolemia, and hypertension in animal models. The data in humans are less clear. Although there are existing data on the metabolic and endocrine effects of dietary fructose that suggest that increased consumption of fructose may be detrimental in terms of body weight and adiposity and the metabolic indexes associated with the Insulin resistance syndrome...

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Feierleiche




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Beiträge: 398

BeitragVerfasst am: 15.07.03 | 00:55    Titel:

Cool,das mit dem "nicht speichern können" von Fructose im Muskel wußt ich noch gar nicht! :hf:

Aber mit hohen Mengen Lactose,wenn man viel Milch trinkt,soll man ja auch aufpassen wegen Durchfall und vorallem wegen der wasserspeicherung unter der Haut bzw. dem Unterhautfettgewebe,wenn man auf Defi Wert legt...die sache im BB mit den Kohlenhydraten ist in ihrer Gesamtheit echt ne Wissenschaft für sich.
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Feierleiche




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BeitragVerfasst am: 29.07.03 | 07:34    Titel:

@rantanplan:
hab mich nochmal schlau gemacht,da Deine relativ pauschale Aussage,Fructose könne nicht als Muskelglycogen gespeichert werden,meine bisherigen Erkenntnisse ein bissel durcheinander gewirbelt hat...

Also: Klar kann Fructose nicht als Muskelglycogen gespeichert weden!
Komplexe Kohlenhydrate(Polysaccharide) können als solche natürlich auch nicht im Muskel gespeichert werden!

Der Körper wandelt sämtliche Kohlenhydrate (auch Fructose) letztendlich in Glucose um,um sie zu verbrennen bzw zu speichern!

Bei Fructose ist halt der Vorteil,daß es insulinunabhängig verstoffwechselt wird,und somit der Insulinanstieg im Vergleich zu anderen einfachen Kh´s gaanz langsam und gleichmäßig erfolgt,wie bei komplexen!

daß Fructose Insulinresistenzen auszulösen vermag,kann ich nicht glauben,weiß ich aber nicht! :argue:
Kann ich mir aus folgendem Grund nicht vorstellen: Fructose ist Fruchtzucker,und somit in sämtlichen Obstsorten primär und in nicht unerheblichen Anteil vorhanden! Obst wurde schon seit Menschengedenken,zu allen Zeiten und meist ohne jegliche Beschwerden verzehrt...sieht man sich die Ernährung unserer Vorfahren an,enthielt der Ernährungsplan vorallem mehr natürliche Produkte wie auch OBST!
Aber ich weiß es nicht,also klär(t) mich doch bitte mal auf...
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rantanplan




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BeitragVerfasst am: 29.07.03 | 18:28    Titel:

Hi Ho,

Die Aussage, Fruktose könne nicht als Muskelglykogen gespeichert werden, kann man in Arndt: "Handbuch Nahrungsergänzungen" nachlesen (wenn ich mich richtig entsinne auch in einer der letzten Sportrevues...muss noch mal nachsehen). Ich hatte das einfach mal so hingenommen.

Wahrscheinlich weil Fruktose scheinbar vor allem das Leberglycogen auffüllt und - im Gegensatz zu Glukose - selbst kaum vom Muskel aufgenommen wird, sondern vorher in der Leber umgebaut werden muss (vornehmlich die Leber verfügt über die entsprechenden Enzyme).

Zum Thema Insulinresitenz siehe Exzerpt oben und:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=11001775&dopt=Abstract
Zitat:
These results indicate that fructose infusion induces hepatic and extrahepatic Insulin resistance in humans.


>Insulinresistenz durch Fructose<
Zitat:
A fructose-enriched diet induces an increase in blood pressure associated with metabolic alterations in rats. (...)
In conclusion, chronic fructose feeding seems to develop an impaired response to insulin...


Allerings habe ich auch widersprüchliche Studien gefunden.

Was die Ernärhung unserer Vorfahren angeht: Die Fruktosemenge von Obst wird - laut SR-Artikel - meist weit überschätzt.
D.h. Obst ist kein Problem.

Ulrike Gonder:
Zitat:

Fructose wird direkt zur Leber geleitet, wo sie zu Fettbausteinen umgebaut wird und zusätzlich die Fettabgabe ans Blut stimuliert. Zumindest bei Ratten hat Zammit auch dies nachweisen können. Auch eine erste kleine Studie mit gesunden Freiwilligen an der Universität von Minnesota ergab, dass eine hohe Fructosezufuhr die ungünstigen Blutfette deutlich erhöht.
Sollen wir jetzt etwa kein Obst mehr essen? Weit gefehlt. Gerade der Konsum von Obst und Gemüse erwies sich als besonders günstig, wenn es um die Herzgesundheit geht. Beides enthält zwar Fructose, doch nur geringe Mengen. So findet sich in einer Portion Möhren ein Viertelgramm. Die bedenklichen Fructosebomben stecken in Erfrischungsgetränken und Süßigkeiten.



>Fruktose und Blutfettwerte<

Zitat:
A high-fructose diet compared with a high-starch diet resulted in significantly higher fasting serum total and LDL cholesterol and also caused transient changes in postprandial serum lactate and triglycerides.

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rantanplan




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BeitragVerfasst am: 29.07.03 | 21:33    Titel:

...hab mich noch mal auf die Suche gemacht. Leider konnte ich in der Kürze der Zeit keine Studie finden, die sich mit dem Thema Fruktose und Muskelglykogen auseinandersetzt.
Aber eigentlich braucht man keine Studie – es ist auch theoretisch zu erklären.
Um die Glykogensynthese im Muskel anzukurbeln, müssen zwei Faktoren vorhanden sein:
1. genügend Substrat (Glukose)
2. Insulin (eine insulinunabhängige Glykogensynthese gibt es normalerweise nur in der Leber).
Fruktose hat aber weder einen bedeutenden Einfluss auf den Blutglukosespiegel noch auf den Insulinspiegel. Folglich ist die Muskelglykogensynthese durch Fruktose nur suboptimal.


Aus dem besagten SR-Artikel:

Ein ganz besonderer Zucker: Fruktose[1]

Zunächst einmal kann die Glukose die Leber fast ungehindert passieren und die Muskulatur mit Energie versorgen oder als Glykogen in der Muskulatur oder auch der Leber gespeichert werden. Nicht so die Fruktose. Die Verstoffwechslung von Fruktose findet fast ausschließlich in der Leber statt (...)
Die Muskulatur dagegen hat wenig Enzyme um Fruktose direkt zu verstoffwechseln, weshalb die Fruktose mehr oder weniger als „Lebernahrung“ angesehen werden kann. (...)
Da Fruktose von unserer Muskulatur nicht sehr effektiv verwendet werden kann, wird sie überwiegend in der Leber gespeichert. Was passiert aber, wenn die Speicher in der Leber voll sind? Wenn die Speicher voll sind, wird Fruktose eher als Glukose über den Vorgang der Lipogenese zu Fett umgewandelt. (...)
Allerdings sind diese negativen Effekte der Fruktose stark dosisabhängig. Solange bei Studien die Fruktosezufuhr bei 30-60 Gramm pro Tag lag, wurden keine negativen Effekte auf die Triglyzeride oder die VLDL-Konzentration im Körper festgestellt.
(...)
Was ist mit Obst? Soll ein Athlet besser auf Obst und somit Fruktose verzichten?
Ganz und gar nicht, denn der Fruktosegehalt von Früchten ist um einiges niedriger als man vielleicht glaubt. So enthält ein Apfel zirka fünf bis sechs Gramm, eine Nektarine nur zwei bis drei Gramm und 250 Gramm Erdbeeren gerade mal zwei Gramm Fruktose...

[1] H. Gärtner in: Sportrevue, Nr. 11/02, S. 69-71.

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Zuletzt bearbeitet von rantanplan am 31.07.03 | 13:48, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Feierleiche




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BeitragVerfasst am: 29.07.03 | 21:37    Titel:

Yep! das klärt alles...

Also,daß Fructose nicht direkt im Muskel gespeichert werden kann ist so nicht aufrecht zu erhalten...
Alle Kh´s werden in der Leber (durch die sog. Gycolyse) zu Glucose umgewandelt!
Somit war die Aussage als solche verwirrend und nicht ganz korrekt...
Meine Ergänzung und Einschränkung seh ich schon als wichtig in diesem Kontext.
Aber verständlich wenn Du diese "Information" so direkt übernommen hast..!

Die Hinweise bezüglich der Insulinresistenz sind allerdings ziemlich aufschlußreich und interessant!! dacht mir schon,daß das nen Haken bezügl des Obstes hat...
:hf:
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rantanplan




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BeitragVerfasst am: 31.07.03 | 15:43    Titel:

...beim obigen Beitrag habe ich Blödsinn erzählt - Asche auf mein Haupt!

Die Muskulatur kann unter bestimmten Umständen Glukose auch insulinunabhängig aufnehmen.
Im Normalfall ist aber dennoch Insulin notwendig.
Das Fazit bleibt dennoch: Da Fruktose nur eine unbedeutende Auswirkung auf den Blutzucker und Insulin hat, dürfte die Glykogensynthese in der Muskulatur eher gering sein. Zwar verfügt die Muskulatur über spezielle Fruktosetransportproteine (GLUT5) aber - wenn ich das richtig verstanden habe - nur über ungenügend Enzyme zur Umwandlung der Fruktose.

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