Anabole Diät. Keto, Ketose mit Süßstoffen??
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Donnerbesen

Anmeldedatum: 22.02.2003 Beiträge: 33
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Verfasst am: 28.04.03 | 16:35 Titel: Anabole Diät. Keto, Ketose mit Süßstoffen?? |
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Hi,
hab mich mal in das Buch "Anabole Diät"eingelesen und hab da noch ein paar Fragen:
In dem Buch wird empfohlen anstatt Zucker Süßstoffe zu verwenden.
Ist ja auch logisch wegen der Kohlenhydrate und dem Insulin.
Jetzt hab ich allerdings aus einer anderen Quelle, dass durch den Verzehr von Sueßstoff der Körper denkt dass Zucker kommt (Geschmack ist ja suess) und er dementsprechend Insulin ausschuettet.
Das waere ja in Bezug auf die Keto-Diaet ganz schlecht, da dann das
Fett großenteils gespeichert wird.
Habt Ihr vieleicht Erfahrungen in dieser Richtung und einige Tipps?
Ich freue mich ueber jede Antwort!
Dank im Vorraus!
Donnerbesen
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rantanplan

Anmeldedatum: 11.12.2002 Beiträge: 152 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: 28.04.03 | 17:21 Titel: |
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Die Annahme, dass Süsstoffe eine Insulinausschüttung hervorrufen würden, kann als widerlegt gelten!
_________________ In göttlicher Mission! |
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Donnerbesen

Anmeldedatum: 22.02.2003 Beiträge: 33
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Verfasst am: 28.04.03 | 18:51 Titel: |
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| rantanplan hat Folgendes geschrieben: |
| Die Annahme, dass Süsstoffe eine Insulinausschüttung hervorrufen würden, kann als widerlegt gelten! |
Wo kann ich das nachlesen?
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rantanplan

Anmeldedatum: 11.12.2002 Beiträge: 152 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: 29.04.03 | 12:08 Titel: |
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z.B. hier: http://www.hobbythek.de/faq_suessstoffe.html#03d
oder dies:
Brigitte Härtel, Hans-Joachim Graubaum, Burkhard Schneider, Europäische Gesellschaft August Bier für Ökologie und Medizin e.V., Berlin, Medizinische Hochschule Hannover
| Zitat: |
Einfluß von Süßstoff-Lösungen auf die Insulinsekretion und den Blutglucosespiegel
Die Süßstoffe Aspartam, Acesulfam, Cyclamat und Saccharin werden u. a. zum Süßen von energiereduzierten Getränken und Lebensmitteln eingesetzt. So wird der gewohnte Süßgeschmack gewährleistet, gleichzeitig aber der Nahrungsenergiegehalt im Vergleich zu zuckergesüßten Produkten verringert. Kalorienverminderung bei der Nahrungsaufnahme soll das Bestreben unterstützen, das Körpergewicht zu halten oder zu reduzieren.
Die Rolle der Süßstoffe als unterstützende Faktoren für die Gewichtskontrolle wurde durch Untersuchungen von BLUNDELL und Mitarbeitern in Frage gestellt, die nach Verabreichung wäßriger Aspartam-Lösungen bei Probanden eine Verstärkung des subjektiven Hungergefühls [1,2] und nach Verzehr von mit Saccharin gesüßtem Joghurt eine erhöhte Nahrungsaufnahme [3] beobachteten. Diese Untersuchungen wurden breit diskutiert, obwohl BLUNDELL selbst in einer anderen Arbeit für eine wäßrige Aspartam-Lösung derartige Effekte nicht bestätigen konnte [4]. In einer seiner Arbeiten [3] versuchte BLUNDELL seine Beobachtungen dadurch zu erklären, daß Süßstoffe eine cephalische Insulinsekretion auslösen, die ein Absinken des Blutglucosespiegels und damit ein Hungergefühl zur Folge haben. Physiologische Untersuchungen über den zugrundeliegenden Mechanismus sind nicht bekanntgeworden.
Eine genauere Betrachtung zeigt, daß in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Arbeiten veröffentlicht worden ist, die sich mit vergleichbaren Fragestellungen befassen. Im überwiegenden Teil der experimentellen Arbeiten wurde bei Substitution von Saccharose durch Süßstoffe eine Verminderung der Energieaufnahme und des Körpergewichts, gelegentlich jedoch auch kein Einfluß auf beide Parameter gefunden. Das gilt gerade für neuere Untersuchungen [5-8]. Zu dem unter anderem von BLUNDELL [3] vorgeschlagenen physiologischen Mechanismus zur Erklärung seiner Beobachtungen liegen bisher erst in geringem Maße experimentelle Daten vor. Während einerseits ein kurzfristiger Anstieg der Insulinspiegel beobachtet wurde [9], konnte in anderen Untersuchungen kein Einfluß auf den Insulinspiegel gefunden werden [10, 11]. Möglicherweise sind die Unterschiede darauf zurückzuführen, daß zum Teil Süßstoffe in Lebensmitteln und Getränken verabreicht wurden, die ihrerseits für eine cephalische Insulinsekretion verantwortlich sein können [9].
Eine Hungergefühl-Stimulation allein durch Süßstoffe erscheint unwahrscheinlich. Andererseits erlauben aber die bisher vorliegenden Daten zur Beeinflussung der Insulinsekretion und des Blutzuckerspiegels durch Süßstoffe wegen verschiedenartiger Versuchsbedingungen keine eindeutige Aussage über das Vorliegen eines cephalischen Insulinreflexes und einer daraus folgender Änderung des Blutglucosespiegels. Das Ziel der vorliegenden Untersuchungen war es deshalb, Daten unter genau kontrollierten Bedingungen und unabhängig von weiteren Substrateinflüssen zu gewinnen...
1. Blundell, J. E.; Hill, A. J.: Paradoxical effects of an intense sweeteners (aspartame) on appetite. The Lancet 1 (1986), S. 1092-1093.
2. Rogers, P. J.; Carlyle, J.; Hill, A. J; Blundell,, J. E.: Uncoupling sweet taste and calories. Comparison of the effects of glucose and three intense sweeteners on hunger and food intake in human subjects. Physiol Be- 11. hav 43 (1989), S. 547-552.
3. Rogers, P. J.; Blundell, J. E.: Separating the actions of sweetness and colories. Effect of saccharin and carbohydrates on hunger and food intake in human subjects. Physiol Behav 45 (1989), S. 1093-1099.
4. Rogers, P. J.; Pleming, H. C; Blundell, J. E.: Asparatame ingested without tasting inhibits hunger and food intake. Physiol Behav 47 (1990), S. 1239-1243.
5. Rolls, B. J.; Kim, S.; Fedoroff, I. C: Effects of drinks sweetened with sucrose on hunger, thirst and food intake in men. Physiol Behav 48 (1990), S. 19-26.
6. Black, R., Tanaka, P; Leiter, L.; Anderson, G.: Soft drinks with aspartame: Effect on subjective hunger, food selection and food intake of young adults males. Physiol Behav 49 (1991), S. 803-8 10.
7. Ganty, D. J.; Chan, M. M.: Effects of consumption of caloric vs non-calorie sweet drinks on indices on hunger and food consumption in normal adults. Amer J Clin Nutr 53 (1991), S. 1154-1164.
8. Rolls, B.: Effects of intense sweeteners on hunger, food intake and body weight. A review. Amer J Clin Nutr 53 (1991), S. 872-878.
9. Von Borstel, R. W.: Metabolic and physiologic effects of sweeteners. Clin Nutr 4 (1985), S. 215-220.
10. Horwitz, D. L.; McLane, M.; Kobe, P.: Response to single dose of aspartame or saccharin by NIDDM patients. Diabetics care
11 (3) (1988), S. 230-234. 11. Bruce, D. G.; Storlien, L. H.; Furler, S. M.; Chisholm, D. J.: Cephalic phase metabolic responses in normal weight adults. Metabolism 36(1987),S. 721-725.
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Einfluß von wässrigen Süßstofflösungen auf die Insulin-Sekretion und den Blutglucosespiegel im menschlichen Organismus
B. Härtel1, H.-J. Graubaum1, B. Schneider2
1Europäische Gesellschaft August Bier für Ökologie und Medizin e.V., Abt. Umweltmedizin, Berlin
2Medizinische Hochschule Hannover, Institut für Biometrie, Hannover
| Zitat: |
ZIELSTELLUNG
Beeinflussen wäßrige Lösungen von Aspartam, Acesulfam, Cyclamat und Saccharin nach oraler Verabreichung an gesunden Probanden die Insulinsekretion und den Blutglucosespiegel?
PROBANDEN UND METHODEN
Probanden und Studiendesign
14 gesunde Probanden im Alter zwischen 19 und 52 Jahren erhielten in einer placebokontrollierten crossover Studie in einem Zeitraum von 18 Tagen vier Süßstofflösungen, Wasser (Kontrolle) und eine Saccharoselösung (Positivkontrolle) in verzehrsüblichen Konzentrationen und Mengen verabreicht. Die Testlösungen wurden im Nüchternzustand aufgenommen. Zu fest vorgegebenen Zeitpunkten wurde venöses Blut entnommen zur Bestimmung der:
Konzentrationen von Plasmainsulin und Blutglucose nach 0, 5, 10, 15, 30, 60 und 120 Minuten.
Testlösungen
Aspartam (165 mg in 330 ml Wasser), Acesulfam (165 mg in 330 ml Wasser), Cyclamat (800 mg in 330 ml Wasser), Saccharin (75 mg in 330 ml Wasser), Wasser (330 ml) und Saccharose (33 g in 330 ml Wasser)
ANALYTISCHE METHODEN
Enzymimmunologische Bestimmung des Plasmainsulins (Enzymuntest® Humaninsulin, Boehringer Mannheim), Normbereich: 3 bis17 mU/ml
UV-spektroskopische Bestimmung der Blutglucose mittels der GOD-PAP-Methode (Merckotest®, Diagnostica Merck, Darmstadt), Normbereich: 3,9 bis 6,1 mmol/l
BIOMETRISCHE ANALYSE
Statistische Testverfahren: gepaarter t-Test
lineare Regressionsanalyse
ERGEBNISSE
Süßstoffe bewirken wie Wasser zu keinem Zeitpunkt statistisch signifikante Veränderungen der Plasmainsulinkonzentration (p>0,05) (Abb. 1)
Die Saccharose-stimulierte Insulinsekretion unterscheidet sich hingegen statistisch signifikant von der Insulinfreisetzung nach Süßstoffaufnahme (p<0,0001)(Abb. 1)
Die durch Süßstoffe verursachten maximalen Änderungen der Plasmainsulinkonzentrationen sind praktisch gleich mit Wasser und verlassen den Normbereich nicht (3 -17 mU/ml) (Abb. 1)
Die maximale Änderung der Saccharoselösung unterscheidet sich signifikant von der Wirkung der Süßstofflösungen auf den Plasmainsulinspiegel (p<0,0001). Die Plasmainsulinkonzentration verlassen erwartungsgemäß den Normbereich (>17 mU/ml) (Abb. 1)
Süßstoffe bewirken wie Wasser, jedoch im Unterschied zu Saccharose, keine Veränderungen des Blutglucosespiegels (p>0,05) (Abb. 2) |
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Feierleiche
Anmeldedatum: 20.03.2003 Beiträge: 398
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Verfasst am: 27.06.04 | 21:49 Titel: |
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Kann hierzu jemand noch etwas schreiben??
Also ich werde da auch immer verunsichert...und habe in nem Blatt letztens auch gelesen,dass dies nachwievor kontrovers diskutiert wird... :argue:
Also Süstoff :rc: ODER ??
Dann: In der Wettkampfdiät wird es ja auch vermieden...wieso genau? Also man sagt es fördert Wasserspeicherung...weiß jemand was genaues??
@Rantanplan oder Arena bzw andere?
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arena Little Dragon

Anmeldedatum: 20.12.2002 Beiträge: 4702 Wohnort: Bettkasten
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Feierleiche
Anmeldedatum: 20.03.2003 Beiträge: 398
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Verfasst am: 28.06.04 | 13:01 Titel: |
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| Und Insulinausschüttung absolut nicht vorhanden,wie von rantanplan geschrieben??
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digger11
Anmeldedatum: 26.04.2004 Beiträge: 78
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Verfasst am: 28.06.04 | 18:18 Titel: |
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arena:
Wo hast du das her, dass durch die große Aufnahme von Süßstoffen Wasser eingelagert wird.
Habe ich noch nie irgendwo gelesen!
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arena Little Dragon

Anmeldedatum: 20.12.2002 Beiträge: 4702 Wohnort: Bettkasten
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